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Blau-Weiß Lüderitz G.F.C.

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Mitglied in der African Union 79g5-i.png


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Gegründet wurde Blau-Weiß Lüderitz am 05.01.2010 unter dem Namen Sterkrade Ravens F.C. und geht seit dem auf Punktejagd in der südafrikanischen Liga. Der Name bestand aus der Heimatstadt des Vereinsgründers "Sterkrade", welche 1929 mit Oberhausen zusammengelegt wurde. Der Rabe ist das Wappentier von Sterkrade. Der Spielort war die "Emscherkampfbahn", benannt nach dem Sterkrader Fluß Emscher.

Angesiedelt ist der Verein zwar in der südafrikanischen Liga, spielt aber in Lüderitz/Namibia und hofft auf eine namibische Liga in naher oder ferner Zukunft.

Am 03.03.2010 erfolgte eine Umbennung in Blau-Weiß Lüderitz German Football Club. Des Weiteren wurde das Stadion in "Südwesterkampfbahn" umbenannt, zur Erinnerung an die Geschichte Namibias.

Am gleichen Tage schaffte man den Aufstieg als Tabellenerster von der Bezirksliga in die Landesklasse Südafrikas.


Wappen 05.-06.01.2010
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Wappen 07.01.-02.03.2010
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Wappen 03.-06.03.2010
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Wappen 07.03.-032.05.2010
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Wappen seit dem 04.05.2010
wa2rvwnx.png danke Jannis75

Trikot

Saison 72 & 73
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Saison 74
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Saison 75
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Saison 76
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Erfolge

Aufstieg von der Bezirksliga in die Landesklasse Südafrika Saison 73
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Bester Sturm mit 87 Toren in der Bezirkliga 24 Süedafrika Saison 73
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Ziel ist es, irgendwann einmal in einer namibischen Liga zu starten...
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Lüderitz:

Lüderitz ist eine namibische Hafenstadt am östlichen Südatlantik, sowie Kreisstadt in der Region Karas mit rund 17.300 Einwohnern. Der gleichnamige Wahlkreis Lüderitz besitzt eine Fläche von 53.063 km² und rund 25.000 Einwohner. Die Stadt an der Lüderitzbucht wurde am 12. Mai 1883 gegründet und nach dem Bremer Kaufmann Franz Adolf Eduard Lüderitz benannt.

Altes Wappen von Lüderitz
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heutiges Stadtwappen
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Bezirk Lüderitz in Namibia:
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Lüderitz liegt an einer der wenigen natürlichen Buchten der ansonsten unwirtlichen, durch die Namib geprägten Wüste der Diaz-Spitze auf der Lüderitzhalbinsel. Das Originalkreuz war stark erodiert und wurde 1929 durch ein nachgebildetes Kreuz ersetzt. Das fast unkenntlich gewordene Original ist in einem Museum in Kapstadt ausgestellt.

Der Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz landete 1883 in Angra Pequeña und nannte es Lüderitzbucht. Durch seinen Mitarbeiter und Teilhaber Heinrich Vogelsang handelte er dem Orlam-Führer Josef Frederiks ein ca. 40 Meilen langes und 20 Meilen tiefes Landstück ab, um darauf einen Handelsposten zu errichten. Frederiks erhielt 100 Goldpfund sowie 250 Gewehre für das nach seiner Ansicht ca. 70 × 35 km große Gebiet. Nach Vertragsabschluss wurde dem Verkäufer klargemacht, dass es sich nicht um englische Meilen (ca. 1,6 km), sondern selbstverständlich um preußische Meilen zu 7,5 km handelte und er damit den Großteil seines Stammesgebietes von 300 × 150 km verkauft hatte. Dieser Handel ging als „Meilenschwindel“ in die Annalen ein.

Lüderitz erwarb das als wertlos angesehene Land, weil er sich erhoffte, hier Bodenschätze zu finden. Seine umfangreiche und sehr teure Suche danach blieb jedoch erfolglos. Lüderitz kam in wirtschaftliche Bedrängnis und musste seinen umfangreichen Landbesitz 1885 an die Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika verkaufen. Einen sehr bescheidenen Aufstieg erlebte der kleine Ort erst 1904 mit der Stationierung der hier im Kampf gegen die aufständischen Diamantenküste. Die Lüderitzbucht ist eine offene Meeresbucht und wird gegen Süden und Südwesten durch die Lüderitzhalbinsel geschützt. Der Halbinsel vorgelagert liegt die durch Pinguine bevölkerte Halifax-Insel, südlich der Halbinsel liegt die landschaftlich reizvolle Große Bucht. Dem Festland vorgelagert sind eine handvoll unbewohnter Eilande der Pinguininseln, von denen die Pinguininsel und die Seehundinsel der Stadt am nächsten liegen. Innerhalb der Bucht liegt auch die Shark Island (früher Haifischinsel), die zum Festland ein besonders geschütztes Hafenbecken bildet, den Roberthafen. Das Stadtgebiet erstreckt sich von der Shark Island im Westen, bis zum Diamantberg im Süden und den Nautilusberg im Norden.

So wie weite Teile Südnamibias, hat Lüderitz ein arides Klima mit nur wenigen Niederschlägen. Die Höchstemperaturen liegen meist bei knapp unter 30 °C, die Tiefstemperaturen erreichen nur im Juni und Juli Werte unter 10 °C. Die Wassertemperaturen des Atlantik liegen wegen des hier verlaufenden kalten Benguelastromes meist zwischen 10 und 16 °C.

Der portugiesische Seefahrer Bartolomeu Diaz landete 1487 als erster Europäer in der Großen Bucht. Bevor er weitersegelte, errichtete er traditionsgemäß ein Steinkreuz mit Wappen (Padrão) an der Nama (Namakrieg) benötigten Schutztruppen-Soldaten. In dieser Zeit war die Stadt für das vor der Küste auf der Shark Island errichtete Konzentrationslager bekannt gewesen. Hier wurden die im Namakrieg gefangenen genommenen Orlam und Nama mit ihren Familien interniert. Von den rund 2.000 Inhaftierten überlebten wegen der dort herrschenden schlechten Hygiene- und Witterungsverhältnisse nur ca. 450 Stammesangehörige. Das Lager wurde erst auf energisches Drängen der im Lande tätigen Missionare geschlossen und ins Landesinnere verlegt.

Erst lange nach dem Tode von Lüderitz – er galt seit 1886 als im Rahmen einer Erkundungstour zum Oranje verschollen – wurden im Jahr 1908 Diamanten bei Lüderitz entdeckt, was zu einem kurzzeitigen Boom führte. Beim Bau einer Schmalspurbahn entdeckte der schwarze Arbeiter Zacharias Lewela einen Diamanten, als er gerade mit Schaufelarbeiten in einem von Dünen verwehten Abschnitt beschäftigt war. Er brachte ihn dem Bahnmeister August Stauch, der zuvor seinen Arbeitern den Auftrag gegeben hatte, auf seltsame Steine zu achten und sie zu ihm zu bringen. Zusammen mit dem Oberingenieur Sönke Nissen erwarb Stauch daraufhin die Schürfrechte in diesem Gebiet, was beide zu Millionären machte. Der eigentliche Finder bekam nichts. In der Folgezeit entwickelte sich Lüderitz zu einem florierenden Handelshafen. Der zunehmend industriell betriebene Diamantenabbau, die mit ihm ins Land strömenden Glücksritter und der Bau der Diamantensiedlung Kolmanskuppe brachten auch für Lüderitz einen steilen Aufstieg zu einer ausgesprochen wohlhabenden Stadt mit sich.

Ab 1920 verlor Lüderitz an Bedeutung, da sich der Diamantenabbau immer weiter nach Süden verlagert hatte. Es etablierten sich eine bescheidene Fischfangindustrie und in ihrem Umfeld einige Bootswerften. Daneben existierten noch einige kleinere Teppichwebereien, da im Süden des heutigen Namibia die Karakulschafzucht mit einigem Erfolg betrieben wurde. Ansonsten aber hatte Lüderitz bald nichts mehr zu bieten, sodass der einst wohlhabenden Stadt ein ähnliches Schicksal wie Kolmanskuppe zu drohen schien.

Lüderitz 1900
Luederitzbay.jpg Lüderitz heute
800px-Luderitz.jpg Die Bevölkerungszahl von Lüderitz hat sich von ca. 2.000 Einwohner in den 1970er-Jahren auf immerhin ca. 12.850 im Jahr 2001 mehr als versechsfacht. Schätzungen gehen für 2008 von einer Einwohnerzahl von rund 17.700 aus, was einem jährlichen Bevölkerungswachstum von 4.1 % entspricht.[2]

Die Wirtschaft beruht heute vorwiegend auf Fischfang und Tourismus. Besonders der Fang von Langusten, die nach Spanien und Japan exportiert werden, hat eine gewisse Bedeutung. Allerdings mussten die Fangquoten auf Grund massiver Überfischung vermindert werden. Russland erhält durch seine Fanglizenzen etwas für seine Unterstützung des Befreiungskampfes der SWAPO zurück. Deutschland stellte Namibia ein Überwachungsschiff für die Fischereikontrolle zur Verfügung. In Lüderitz wurde eine vielversprechende Austernzucht aufgebaut, die inzwischen autark bezüglich der notwendigen Saataustern geworden ist.

Auch eine wirtschaftliche Verwertung von Seegras wurde ins Auge gefasst. Daraus sollten Extrakte für die Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie gewonnen werden. Auch der Aus- und Neubau des Hafen Lüderitz brachte Arbeitsplätze für viele auch neu zugezogene junge Menschen.

Diamanten werden heute vorwiegend offshore in Richtung Oranjemund abgebaut. Mit der Entdeckung von Erdgas vor der Küste im Kudu-Erdgas-Feld Ende des 20. Jahrhunderts keimten Hoffnungen auf neue Bodenschätze in Lüderitz auf.

Anlässlich der 100-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 1983 wurden zahlreiche Gebäude aus der Kolonialzeit restauriert. Das im Jahre 2000 eröffnete Touristenzentrum Waterfront ist ein weiteres Zeichen für den nach Lüderitz zurückkehrenden Optimismus und lässt für die Zukunft hoffen. Seit 2007 wird in Lüderitz die alljährlich stattfindende Segelregatta Lüderitz Speed Challenge[3] ausgetragen.

Der Flughafen Lüderitz bietet Linienflüge von und nach Windhoek, Walvis Bay und Kapstadt, mit Zwischenstops in Rosh Pinah, Oranjemund oder Keetmanshoop.

Die Lüderitzbahn nach Seeheim/Keetmanshoop wird heute vorwiegend nur mehr für den Gütertransport verwendet. Mit dem Auto durchquert man auf der Nationalstraße B4 das bis an die Küste reichende Diamantensperrgebiet. Die B4 ist auch Teil des Trans-Oranje-Korridors der Walvis Bay Corridor Group und verbindet den Osten der südafrikanischen Provinz Nordkap mit dem Seehafen Lüderitz.

Große Teile der Stadt stammen aus der wilhelminischen Kaiserzeit und sind im Jugendstil errichtet. Ausgedehnte Straßenzüge wurden während der 1990er-Jahre großzügig restauriert. In Lüderitz stehen insgesamt acht der rund 130 Nationalen Denkmaler in Namibia:

   * Die Kopie vom Diazkreuz des Bartolomeu Diaz an der Diaz-Spitze
* das Lüderitzdenkmal auf der Shark Island,
* das Kreplinhaus,
* das Krabbenhöft & Lampe-Gebäude,
* das Goerke-Haus (1909–1911). Es diente später als Sitz des Magistraten,
* die ehemalige Deutsche Afrika Bank,
* die evangelisch-lutherische Felsenkirche (1912) mit dem dahinterliegenden Diamantenberg,
* der Bahnhof Lüderitz.


Andere sehenswerte Gebäude in Lüderitz sind die Lesehalle und die Turnhalle, beides Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit, und erfüllen heute noch ihre Aufgaben als Bücherei, beziehungsweise als Turnhalle und Veranstaltungssaal. Außerdem, das Kapps-Hotel, ein Konzert- und Ballsaal und das Woermannhaus (bedeutend kleiner als das Woermannhaus in Swakopmund). Sehenswert ist auch das kleine Lüderitzer Stadtmuseum mit Exponaten aus der Geschichte der Stadt. Bei der Anfahrt nach Lüderitz durch das Diamantensperrgebiet kann man etwa 120 km vor Lüderitz, nahe dem Dorf Aus, mit etwas Glück die sagenumwobenen Wüstenpferde sehen. In Aus steht auch das denkmalgeschützte ehemalige Kriegsgefangenenlager Aus. Das etwa zehn Kilometer entfernte Kolmanskuppe war dank reicher Diamantenvorkommen um 1910 vielleicht die wohlhabendste Stadt der Welt und ist heute eine Geisterstadt.

Quelle: www.wikipedia.de


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