FC Hoppers Rostock
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Der FC Hoppers Rostock ist ein in Saison 40 gegründeter Verein aus Deutschland. In der Geschichte dieses Traditionsvereins schlugen die Verantwortlichen jede Möglichkeit aus in ein anderes Land zu wechseln. Dieser Artikel beschreibt also die Wirren eines deutschen Vereins über- und um- ein Überleben im OFM-Land Deutschland.
| Spitzname des Vereins | Die Hoppers | ||||||||||||||||||
| Manager | Kniffo06 | ||||||||||||||||||
| Land | | ||||||||||||||||||
| Koordinaten | 54° 05' N, 12° 06' E | ||||||||||||||||||
| Gegründet | 04.12.2006 (22:44:33 Uhr) | ||||||||||||||||||
| Vereinsfarben | Weiß Blau | ||||||||||||||||||
| Stadion | McPommArena | ||||||||||||||||||
| Plätze | 40689 | ||||||||||||||||||
| Liga | Landesliga | ||||||||||||||||||
| Beste Pokalplatzierung | 6. Runde (Saison 85) | ||||||||||||||||||
| Beste Platzierung Liga | Oberliga Platz 16 (Saison 73) | ||||||||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis |
Präsentation
WER ZU DEN HOPPERS KOMMT MUSS WISSEN WAS ER TUT!!! Hier wird nicht nur faul am Strand herum gelegen, um Sandkörner zu zählen, einen Sonnenbrand zu bekommen, Strandpartys zu feiern, Mädels auf ihre heißen Hintern (u. a.) zu schauen oder um sich im erfrischendem Nass abzukühlen. Nein, hier wird hart an der ständigen Weiterentwicklung und dem Erfolg des Vereins gearbeitet! Dafür bedarf es allerdings strenger Regeln: a) Zölibat, b) Rauch- und Alkoholverbot, c) Vegetarisches Essen und d) Ausgangsverbot ab 22 Uhr. Die Freude & Lust auf Fußball hat Vorrang! Auf dem Trainingsgelände wird mit "Hier regiert der FCH!" gegrüßt. Sollte dies nicht eingehalten werden, muss der Sündige drei Heimspiele beim FC Traktor Wiendorf verbringen, Rostocker Pils verkaufen und den Pfand für Flaschen oder Becher einfordern. Alternativ wäre auch die Gründung eines FCH- Fanshops in Wiendorf vorstellbar. Die Strategie steht also. Der Erfolg wird kommen! Allen Zweiflern zum Trotz…
Vereinschronik & Statistik
Gründung und der Weg in die Landesklasse
Am späten Abend des 04.12.2006 (Saison 40) wurde der FC Hoppers Rostock im Stadtteil KTV (Kröpeliner-Tor-Vorstadt) gegründet. Noch am selben Abend wurde eine erste Mannschaft zusammengestellt, die das Ziel Klassenerhalt hatte. Die Mannen um den ersten Kapitän der Hoppers, Jari Nitsche, erkämpften sich einen hervorragenden 6. Platz in der Kreisliga. Das Saisonziel wurde also um Meilen übertroffen und konnte als riesiger Erfolg verbucht werden.[1]
| Längste Siegesserie: | 9 Spiele in Folge gewonnen |
| Längste Niederlagenserie: | 8 Spiele in Folge verloren |
| Längste Serie ungeschlagen: | 20 Spiele in Folge ungeschlagen |
| Längste Serie ohne Sieg: | 23 Spiele in Folge ohne Sieg |
| Höchster Heimsieg: | 7:0 gegen Kölsche Schwimmbutz (Saison 80, 13. Spieltag) |
| Höchster Auswärtssiegieg: | 7:0 gegen FC Werl (Saison 44, 17. Spieltag) |
| Höchster Auswärtsniederlage: | 0:5 gegen 1FC Baleno (Saison 52, 22. Spieltag) |
| Höchster Heimniederlage: | 0:5 gegen SV Niederhöcking (Saison 80, 17. Spieltag) |
Für die zweite Saison wurde der FC Hoppers vom OFM der Bezirksklasse zugeordnet. Eine sportliche Talfahrt in dieser höherklassigen Liga war die Folge. Unglaubliche 23 Spiele ohne Sieg drohten den Verein zu zerreißen. Doch es kam anders. Das gute Management, gute Sponsoren und der unbändige Wille der Mannschaft die Klasse zu halten waren verantwortlich dafür, dass die Klasse mit einem 12. Saisonplatz beendet werden konnte. Auch ein erster notwendig gewordener Stadionausbau konnte durchgeführt werden. Die McPommArena fasste nun 840 Plätze.
Die Strategie der Hoppers zu dieser Zeit war es, junge und hoffnungsvolle Amateure aufzubauen und ihnen eine Perspektive zu bieten, die es ihnen ermöglicht in höheren Ligen zu spielen. Gezielte Verstärkungen ergänzten die Mannschaft fortwährend und waren für gute Saisonergebnisse verantwortlich. In den Spielzeiten 42 bis 46 konnte jeweils einstellige Tabellenplätze erreicht werden. Das Stadion, und dessen Komfort, wuchs zu jener Zeit auf eine beachtliche Größe von 2600 überdachten Sitzplätzen an. In der 47. Spielzeit beschloss die Vereinsführung ein waghalsiges Projekt. Der Aufstieg in die Bezirksliga wurde als Saisonziel ausgegeben. Es wurde viel Geld für Neuverpflichtungen, wie etwa für Florian Jacobs, in die Hand genommen, um das ehrgeizige Ziel zu erreichen. Und tatsächlich: Nach einem Herzschlagfinale am 34. Spieltag war der Aufstieg perfekt. [1] In den 33 Spieltagen davor lagen die Hoppers jeweils hinter einem Aufstiegsplatz. Umso größer die Freude und Erleichterung darüber, dass der Aufstieg in die Bezirksliga doch noch gelang.[1]
Der Erfolg blieb den Hoppers in den weiteren Spielzeiten treu. Direkt im Anschluss des Aufstiegs in die Bezirksliga folgten Saisonplatzierungen vier, drei und nochmals vier. In Rostock denkt man in dieser Zeit visionär. Der Stadionbau wurde ständig vorangetrieben und mit dem Spieler Malte Forneck wurde der letzte Amateur vom Amateurmarkt in der Vereinsgeschichte verpflichtet. Fortan wurden die Aktivitäten auf den Transfermarkt ebenso erhöht wie die Qualität des Kaders. Der Transfer des Spielers Kurt Krabbe- wurde für 1.100.000€ Ablöse verpflichtet- stellt in der 51. Spielzeit des OFM einen neuen Rekord für den FC Hoppers Rostock dar. Und er läutet ein weiteres Kapitel der Vereinsgeschichte ein…
Eine souverän erspielte Meisterschaft in der Bezirksliga 13 bedeutete nicht nur ein gutes wirtschaftliches Ergebnis, sondern auch den Aufstieg in die Landesklasse. [1] In dieser konnten sich die Hoppers auf Anhieb behaupten und sich etablieren. Immer fanden sich die Hoppers in den nächsten Jahren am Ende einer Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz wieder. Die finanziellen Umsätze des Vereins wuchsen und das Stadion wurde auf über 12.000 Plätze ausgebaut. Dank der guten Jugendarbeit, und der damit verbundene Verkauf junger Spieler (wie etwa Andreas Kern), sicherten dem Verein wirtschaftliche Erfolge. In der 57. Spielzeit konnte deswegen unter anderem Carsten Sanitz für 1.750.000€ verpflichtet werden. Ein neuer Rekord für den Verein. Aber die 57. Spielzeit bedeutete auch erstmals die Teilnahme am OFM- Pokal. Aufopferungsvoll spielten sich die Hoppers in die 2. Runde, ehe das Pokalaus kam.
Doch die Traurigkeit in dieser Spielzeit über dieses Aus im Pokal währte nicht lange. Am Ende der Saison gelang den Hoppers ein überraschender Aufstieg.[1] Ab dieser Saison spielte der FC Hoppers Rostock in der Landesliga.Die Jahre in der Landesliga
| 1. | TW | Sven Jung | 501 Spiele |
| 2. | LMD | Kurt Haak | 497 Spiele |
| 3. | LMD | Eric Maculan | 448 Spiele |
| 4. | LMD | Johannes Sibert | 418 Spiele |
| 5. | LMD | Nico Hausknecht | 372 Spiele |
| 6. | ZM | Stephan Kiefer | 349 Spiele |
| 7. | ZM | Norbert Gabler | 341 Spiele |
| 8. | LIB | André Krüger | 340 Spiele |
Die Landesliga bedeutete für die Hoppers eine finanzielle Herausforderung. Zwar stiegen die Umsätze kontinuierlich, die Ausgaben für Neuverpflichtungen jedoch auch. Spieler- wie Ciskmaster Opa, Cheewaket Khuntilanton oder Evan Valentin- kosteten dem Verein schon einmal bis zu 2.500.000€. Ein notwendiger Kraftakt. Die bis dahin guten Saisonplatzierungen in der Landesliga sind auf genau solche Transfers zurückzuführen. Mit teils schwerwiegenden Folgen, denn in Saison 60 wurde ein wirtschaftliches Rekordminus von knapp 3 Millionen Euro erreicht. Dies führte zu nachhaltig, strukturellen Veränderungen im Verein. So konnte eine wirtschaftlich komplette Schieflage im kommenden Jahr abgewendet werden.
Eine sportlich bittere Pokalniederlage- ein denkwürdiges Spiel- in der 1. Runde der Saison 62 schweißte nicht nur die Fangemeinde der Hoppers, sondern auch das Team stark zusammen. Trotz eines Hattricks von Stürmer Cheewaket Khuntilanton, und einer 3:1 Führung, ist das Aus gegen den VfB Vollpfosten vor 16084 Zuschauern in der 106 Minute nicht mehr zu verhindern. Diese Niederlage der Hoppers im Pokal weckte Träume in der gesamten Region, welche sich- trotz Bauphase- durch steigende Zuschauerzahlen im Ligabetrieb widerspiegelten. Die Mannschaft erreichte dadurch, und nicht zuletzt durch die euphorisch gestimmte Grundhaltung der Fans zur Mannschaft des Vereins in dieser Saison, einen hervorragenden 3. Platz und weckte die Hoffnung eines baldigen Aufstiegs in die nächst- höhere Liga. Doch es sollte anders kommen. Anstatt eine spannende Aufstiegssaison erleben zu können, bekamen es die Fans in den nächsten drei Spielzeiten mit Mittelmaß zu tun. Ernüchterung trat ein. Den Höhepunkt dieser Ernüchterung „gelang“ dem FC Hoppers Rostock in der Spielzeit 64. Zwar rutschte der Verein am 34. Spieltag in der Tabelle noch auf Platz sieben, doch dies war zu dieser Zeit als eher schmeichelhaft anzusehen. Lediglich 46 Punkte fuhr der Verein in dieser Saison ein. Zu wenig für den FC Hoppers Rostock in der Landesliga. Doch die Verantwortlichen des Vereins reagierten besonnen auf dieses Ereignis und der scharfen Kritik der Fans. Mit Erfolg. Bereits in der Folgesaison holte der FC Hoppers acht Punkte mehr, wurde wiederum siebter, und zeigte, dass das Potential der Mannschaft auf Mehr hoffen lassen konnte. Tatsächlich legte die Mannschaft in der Spielzeit 66 ordentlich zu und gab den Fans des Vereins verloren gegangenes Vertrauen und Selbstwertgefühl zurück.
Nach 13 Spieltagen hatte die Mannschaft bereits 37 von möglichen 39 Punkten auf dem Konto und war mit Abstand Tabellenführer. Jeder Anhänger und jeder Verantwortliche des Vereins wusste zu diesem Zeitpunkt, dass der Aufstieg des FC Hoppers Rostock in die Verbandsliga nicht mehr zu stoppen sein würde. Der FC Hoppers belegte am Ende der Spielzeit 66 Platz 2.[1]Erste Jahre in der Verbandsliga
Anfänglich tat sich der FC Hoppers im ersten Jahr in der Verbandsliga schwer. Nicht wenige Anhänger des Vereins vermuteten einen sofortigen Abstieg aus dieser Liga. In der Tat ging es bis zum 28. Spieltag lediglich um den Klassenerhalt, obwohl die Führung des Vereins vom ersten Spieltag an einen gesicherten Mittelfeldplatz in der Tabelle forderte und einkalkulierte. Diese fast aussichtslose Maßgabe trat jedoch tatsächlich ein. Zum Ende der ersten Saison in der Verbandsliga wuchs die Mannschaft über sich hinaus und erspielte sich eine Siegesserie, die das kühne Projekt der Vereinsführung erfüllte. Nicht nur der Klassenerhalt wurde erfüllt, mit 47 Punkten nach 34 Spieltagen auch der gesicherte Platz im Mittelfeld.[1]
Dieser Klassenerhalt bedeutete aber nicht nur eine weitere Teilnahme im Ligabetrieb der Verbandsliga, sondern hatte eine zwingend wichtig gewordene Folge: das Stadion des FC Hoppers Rostock war für die Verbandsliga nicht mehr wirtschaftlich genug. Ein Ausbau war von Nöten. Ein solcher Ausbau hätte- das war die Sorge der Verantwortlichen des Vereins- möglicherweise viele treue Fans als Zuschauer in der McPommArena ferngehalten.
| 1. | RS | Eric Maculan | 494 Tore |
| 2. | LS | Dieter Weck | 399 Tore |
| 3. | RS | Gerhard Fette | 352 Tore |
| 4. | LS | Carl Westergren | 349 Tore |
| 5. | RS | Reinhard Stein | 254 Tore |
| 6. | LS | Sal Tate | 154 Tore |
| 7. | LS | Ciskmaster Opa | 131 Tore |
| 8. | RS | Cheewaket Khuntilanton | 123 Tore |
| 9. | LS | Siegfried Conroy | 110 Tore |
| 10. | LS | Georg Löbus | 103 Tore |
Um die Attraktivität des Vereins weiterhin hoch zu halten entschied sich der Verein, und dessen Mitglieder, auf einer extra organisierten Mitgliederversammlung für die Teilnahme und der Organisation am erstmals ausgetragenen Warnow Cup. Diese Teilnahme, und der Bauauftrag die Südtribüne auf 15.000 Plätze auszubauen, sollten die zwei wichtigen Eckpfeiler der Saison 68 sein. Zudem bekamen die Fans ein Highlight geboten, denn durch den neugegründeten Warnow- Cup kam es zu einem Duell gegen den Erzrivalen FC Traktor Wiendorf. Sportlich gesehen war dies das herausragende Ereignis in Saison 68 und tröstete über das frühe Ausscheiden in der 1. Runde des OFM Pokal hinweg. Allemal auch deswegen, weil ein 3:0 Sieg über den FC Traktor Wiendorf im heimischen Stadion errungen wurde. Der Klassenerhalt in dieser Saison war nie gefährdet, und ein Jahr später, spielte man sogar um den Aufstieg in die Oberliga mit. Nachdem die Hoppers in den nächsten zwei Spielzeiten jeweils einstellige Saisonergebnisse verbuchen konnten, gelang der Aufstieg in die Oberliga tatsächlich. Am Ende der Saison 72 konnten sich der FCH in der Liga gegen Vereine wie Eichbaum oder Velez Hanau durchsetzen und errang unerwartet den zweite Platz. Bereits am 33. Spieltag war der Aufstieg perfekt.[1] Hierbei war die Abteilung "Sturm" der Hanseaten ausschlaggebend, denn Dieser stellten den erfolgreichsten der damaligen Liga.
Oberliga und zurück
Was als aussichtsloses Unterfangen begann, entwickelte sich zu einem echten Abstiegskrimi. In der Oberliga C holten die Hoppers in der Hinrunde gerade einmal 10 Punkte und standen nach siebzehn Spieltagen auf Rang 17. Die Rückrunde dagegen verlief wesentlich erfolgreicher. Man schaffte neun Siege und schlug unter anderem den Tabellenführer. Am vorletzten Spieltag schloss man zu den Nichtabstiegsplätzen auf. Punktgleich mit dem vierzehn- und fünfzehnten der Liga ging es in das Saisonabstiegsfinale. Nach anfänglicher Führung glichen die Hoppers in der 64. Minute gegen den Favoriten Team Phuzius aus und waren in diesem Moment auf dem Nichtabstiegsplatz 14. Die sich mit den Hoppers im Fernduell befindlichen Mannschaften BFC Prishtina und Adler Lesum e.V. 2005 konnten ihre Spiele ebenfalls nicht gewinnen, was den Klassenerhalt der Hoppers mit 41 Punkten bedeutet hätte. Doch in der 89. Minute musste der FC Hoppers das 2:3 gegen Team Phuzius hinnehmen und fiel eine Minute (!) vor Spielschluss auf Platz 16 zurück. Der Klassenerhalt war also in greifbarer Nähe, doch am Ende stieg man mit 40 Punkten in die Verbandsliga ab.[1] Zwei Erkenntnisse blieben: a) die Oberliga war eine Nummer zu groß für die Hoppers und b) ein Spiel dauert tatsächlich 90 Minuten.
Konsolidierung in der Verbandsliga/ Abstieg in Saison 85
Nur um haaresbreite verpassten die Hoppers den direkten Wiederaufstieg. Am Ende der Saison 74 fehlte lediglich ein einziger Punkt um wieder in der Oberliga mitspielen zu können. [1] So konzentrierte sich der Verein in der Folgesaison darauf, ganz nach oben durchzustarten. Bis zum 17. Spieltag der Saison 75 sah es auch ganz danach aus, als ob dieses Vorhaben gelingen und Früchte tragen könnte. Mit dem FC Batavia rang man um die Tabellenführung und der Meisterschaft in der Verbandsliga. Zehn Siege und über 30 Punkte holte der FCH in der Hinrunde. Doch in der Rückrunde stürzte die Mannschaft zum Unverständnis aller Beteiligten bis auf Platz 10 ab. Mit nur 46 Punkten beendeten die Hoppers diese Saison. Neun Spiele ohne Sieg und nur noch drei Siege in der Rückrunde führten den Verein in das Tabellenniemandsland und in die Bedeutungslosigkeit der Verbandsliga. Hinzu kamen immense Schulden im mehrfachen Millionenbereich. Viele sorgten sich um die Existenz des FC Hoppers Rostock. Die Verantwortlichen waren nun zum Handeln gezwungen.
Ab Saison 76 setzte der Verein auf Konsolidierung, mit der Folge, dass ein möglicher Aufstieg in die Oberliga nicht mehr einkalkuliert wurde. Stattdessen neigte man dazu den Klassenerhalt sicherzustellen. Seither fand sich Rostock jeweils im Tabellenmittelfeld der Verbandsliga wieder. Dabei wurde es in Saison 78 besonders dramatisch, denn bis einschließlich des 11. Spieltags errang die Mannschaft nur vier Punkte und befand sich somit in akuter Abstiegsgefahr. Nach laut gewordener Kritik am Trainer änderte dieser Verantwortliche die Taktik. Am Ende der nervenaufreibenden Saison 78 belegte die Mannschaft erneut einen Platz im Mittelfeld. In den weiteren Spielzeiten kamen die Hoppers nicht über den siebten Platz als Saisonendergebnis hinaus. Allerdings stellte man in Saison 82 mit 91 Treffern den besten Sturm der Verbandsliga 16. Der Verein erhielt dafür eine Trophäe. Diese findet man in der vereinseigenen Vitrine und erfüllt die Fans mit Stolz. Der Abstieg aus der Oberliga in Saison 73 wurde letztlich nicht zum Albtraum in der Geschichte des Vereins. Sportliche Erfolge blieben zwar weitestgehend aus, dafür stand der FC Hoppers Rostock am Ende der Saison 82 auf standhaften und gesunden Beinen.
Auch in den drei weiteren Saisons wurde viel Wert auf eine solide Wirtschaftlichkeit gelegt. Das Vereinsvermögen wuchs, ohne den sportlichen Aspekt außer acht zu lassen, an. So belegte die Mannschaft in Saison 83 Platz 6 und konnte sich im Folgejahr sogar um eine weitere Platzierung steigern. Beachtlich hierbei war die Tatsache, dass die Mannschaft bis zum Schluss um den Aufstieg in die Oberliga mitspielte, am Ende aber um fünf Punkte zu wenig daran scheiterte. Niemand hielt es am Anfang der dann kommenden Saison für möglich, dass die gestandene Mannschaft des Vereins einen sportlichen Absturz erleben würde. Der nahezu unveränderte Kader vermochte es in Saison 85 nicht die Klasse zu halten und sich am Ende der Saison vor Vereinen wie Baltic Pirates, SV Germania Oberweid oder Die Walküren zu platzieren, um sie hinter sich zu lassen und weiterhin Verbandsligafußball zu garantieren. Der zweite Abstieg in der Vereinsgeschichte wurde damit besiegelt und zu einer bitteren Stunde für die Fans der Hoppers.
Weitere Jahre in der Landesliga
Adäquat wurde der Kader für die Mission „Wiederaufstieg“ zusammengestellt. Diverse hochkarätige und teure Spieler im bestehenden Mannschaftsgefüge erhielten weiterhin Verträge um das Ziel des Vereins „Verbandsliga“ zu erreichen. Doch der erhoffte Erfolg blieb mit den erreichten Platzierungen vier und drei in den ersten beiden Jahren nach dem Abstieg, man stellte in Saison 87 sogar die beste Abwehr, aus.
→ Zur Übersicht der Saisonergebnisse und der aktuellen Situation des FC Hoppers Rostock
Ziele des Vereins
Kurzfristiges Ziel: Klassenerhalt.
Mittelfristiges Ziel: Stadionkapazität von 55.000 Plätzen.
Langfristiges Ziel: Ein Kontostand von 100 Millionen Euro und Teilnahme am Spielbetrieb in der höchsten deutschen Spielklasse des OFM´s- der 1. Liga. Eine Eintragung in die Ewigen Tabelle der 1. Liga soll den Verein zu Ruhm führen.
OFM-Pokal
Die Hoppers nahmen in Saison 57 erstmals am OFM- Pokal teil. Das Premierespiel wurde sensationell gewonnen, was zu einer spontanen, ausgelassenen und unvergesslichen Feier der Fans zusammen mit der Mannschaft führte. Nicht ganz realistisch wurde der Schlachtgesang „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ am meisten zum Besten gegeben. Zwar kam das Aus im Pokal- wie zu erwarten war- bereits in der nächsten Runde, dennoch waren die Anhänger beschwipst vor Glück und dankbar darüber, dass der Verein in eine neue Ära eintrat.
Kleinere und größere Erfolge im OFM-Pokal ließen auf sich warten. In Saison 58 schied man wiederum, und recht deutlich, in der zweiten Runde aus. Das Heimspiel gegen Black Pumas armenia wurde mit 1:4 verloren. Auch in den weiteren Spielzeiten kam der Verein nicht über die zweite Runde hinaus. Zwar wurde es, wie etwa in Saison 62, immer knapper (erst nach Verlängerung verlor man gegen den VfB Vollpfosten 3:4), ein größerer Erfolg konnte zunächst jedoch noch nicht verbucht werden.
Erste Ausrufezeichen setzten die Hoppers in den Spielzeiten 63 bis 65. In Saison 63 erreichte man nämlich erstmals die vierte Runde und schied in dieser schließlich gegen den FC Rönkhausen aus. In Saison 64 führte der Weg bis in die dritte, und in Saison 65 dann wieder bis in die vierte Runde.
Die nächsten vier Spielzeiten fielen genügsamer aus. Lediglich in Saison 67 erreichten die Hoppers die dritte Runde. In den anderen Auflagen dieses Zeitraums verabschiedeten sich die Hoppers zum Leid der Fans bereits in der ersten Runde vom OFM-Pokal. Ein weiteres Ausrufezeichen setzte der FCH in Saison 70. Zu dieser Zeit schaffte es die Mannschaft des Vereins bis in die fünfte Runde, ehe es wieder bescheidener wurde. Doch in Saison 74 wurde es sensationell. In Runde drei und vier schalteten die Hoppers zwei Erstligisten im Pokal aus. Zunächst den FC Svensen, anschließend die Street Kickers. [1] Bis heute unvergessen bei den Fans.
| Höchster Sieg: | 6:0 gegen SG Olympia 1896 (Saison 77/ 1. Runde) |
| Höchste Niederlage: | 1:4 gegen Black Pumas armenia (Saison 58/ 2. Runde) |
Nur Runde 1, dass war das OFM-Pokalergebnis der Saison 75 und aus Vereinsicht schnell zu vergessen. Ein Jahr später überstand man die erste Runde wieder und traf in der Zweiten auf den ehemaligen OFM-Pokal-Sieger und Erstligisten 1. FC Essen 05. Gegen diesen verlor man knapp mit 2:3.
Bevor es zum Duell in der zweiten Runde der Saison 77 gegen den ehemaligen Erstligisten FC Crimmitschau kam, kam es in der Ersten zu einem historischen Sieg. Das Heimspiel gegen die SG Olympia 1896 gewannen die Hoppers 6:0, was bis heute den höchsten Sieg in der Clubchronik des Vereins im OFM- Pokal darstellt. In diesem Spiel traf der australische Neuzugang Michael Ewing vier Mal in das gegnerische Tor und wurde zum Pokalhelden. Selbiger machte das Siegtor (1:0) in der zweiten Runde gegen Crimmitschau und in der Dritten weitere wichtige Treffer gegen VStrom, die das Weiterkommen überhaupt erst ermöglichten. Seinen aufkommenden Kultstatus bei den Fans untermauerte der Spieler während dieser Spiele also fortwährend. In der vierten Runde kam es zu einer erneuten Pokalauflage zwischen den Hoppers und FT Skor Münster. Man kannte sich bereits aus der Pokalsaison 71. Damals siegte Münster 1:0 und zog in die dritte Runde ein. Die Revanche sechs Jahre später gelang. Die Rostocker siegten als Verbandsligist (Platz 16 am 9. Spieltag) gegen den damals amtierenden Tabellenführer aus der Oberliga mit 2:1. [1] Die OFM-Pokalreise in Saison 77 endete schließlich in der fünften Runde, denn man verlor in dieser Runde gegen den FC Sonnenhang 1:2 und schied somit gegen einen besiegbaren Landesligist aus.
Nachdem man in Saison 78 und Saison 79 jeweils die dritte Runde des OFM-Pokals erreichte, wurde es in Saison 80 bis einschließlich Saison 84 trist. Der Verein schaffte es in diesen fünf Austragungen nicht über die zweite Runde hinauszukommen. Diese erfolglose Zeit wurde in Saison 85 mit dem bis heute erfolgreichsten OFM-Pokalerfolg durchbrochen. Unerwartet schaffte man den Einzug in Runde 6 und schaltete auf dem Weg dorthin die Vereine Hobbits, FC Sahnenase 04, FC JC, HEBC und Pirates Schweinfurt aus. Den Einzug in die siebte Runde verhinderte am Ende BW Vorwärts Phoenix, denn die Hoppers verloren in der sechsten Runde gegen diesen Verein 2:3. Die Austragungen in Saison 86 und Saison 87 wurden ebenfalls erfolgreich bestritten, denn in beiden Jahren schied man jeweils erst in der fünften Runde aus.
In Saison 88 erreichte man die vierte Pokalrunde. Hierbei zeigten sich die Rostocker als auswärtsstarkes Team. Bevor es zum Ausscheiden im einzigen Heimspiel in Runde vier kam, siegte man in den vorausgegangen drei Auswärtsspielen- zuletzt gegen Wacken Metalheadz- jeweils knapp mit einem Tor unterschied.
Fun Cups
Nach Einführung von sogenannten Fun-Cups, also selbstorganisierten Turnieren, nahm auch der FC Hoppers Rostock an besagten teil. Dabei wurden die Rostocker Gründungsmitglied eines solchen Cups, dem Warnow-Cup. Bis heute konnte der FCH insgesamt acht Pokale nach erfolgreichen Teilnahmen an Fun-Cups in die Vereinsvitrine stellen. Der Verein hofft, dass es noch viele weitere Pokale geben wird, um den Bekanntheitsgrad zu steigern.
Warnow Cup
Der FC Hoppers Rostock nimmt ab der OFM- Saison 68 am, zu dieser Zeit gegründeten Cup, dem Warnow Cup teil. Somit ist der FC Hoppers Rostock ein Gründungsmitglied dieses Cups. Das Premierespiel gegen den SC Viktoria Rostock 06 gewannen die Hoppers mit 2:0. Der Weg der Hoppers in der 1. Auflage des Cups führte bis in das Halbfinale. Erst in diesem schied der FC Hoppers Rostock gegen den Sv Warnemünde aus. Eine Saison später stand der Verein gegen- den Erzrivalen- FC Traktor Wiendorf im Finale und gewann dieses mit 2:0.[1] Vom Jäger zum gejagten hieß es daraufhin in der dritten Auflage des Cups. Bereits die Gruppenphase überlebten die Hoppers nicht. Lediglich drei Unentschieden schaffte man. Kein einziger Sieg konnte verbucht werden, was bedeutete, dass der Verein frühzeitig ausschied. In Saison 71- also in der vierte Auflage des Cups- erreichten die Hoppers dann wieder das Viertelfinale, schied aber erneut gegen den späteren Finalisten Sv Warnemünde aus.
In Saison 72 erreichte der FCH das Halbfinale. Eine weitere Steigerung fand eine Saison später statt. Man gewann den Cup zum zweiten Mal. Auf dem Weg ins Endspiel setzten sich die Hoppers im Viertelfinale gegen den Sv Warnemünde, und im Halbfinale gegen den amtierenden Titelträger Fortuna Schwerin durch. Das Finale gewannen die Hoppers 5:2 [1] gegen den nun zweimaligen Finalisten Auahahn-Kicker FC. Gegen Fortuna Schwerin spielten die Hoppers bereits ein Jahr später wieder. Im Finale. Zuhause verlor man dieses Endspiel allerdings nach zwischenzeitlicher 3:0 Führung in der ersten Halbzeit im Elfmeterschießen letztlich mit 6:7. [1] Trotz dieser Niederlage übernahm der FC Hoppers Rostock die Führung in der "Ewigen Tabelle" des Cups und baute diese zum Anfang der Folgeauflage weiter aus, denn man gewann das Auftaktspiel gegen Hansi Rostock mit 2:0. [1] Die Erfolgsbilanz jener Tage setzte sich fort, denn man wurde nicht nur Spitzenreiter in der "Ewigen Tabelle" in dieser Saison, sondern erreichte wiederum das Endspiel. Nun also zum dritten Mal hintereinander. Der FCH musste zum Endspiel nach Warnemünde reisen. Dieses Finale allerdings verloren die Rostocker knapp mit 2:3. [1] Richtig traurig war niemand über diese Niederlage, denn immerhin blieb der Pokal in der Stadt Rostock. Allerdings verloren die Hoppers durch diese Niederlage wieder Platz 1 der "Ewigen Tabelle". Der Abstand zur Tabellenführung vergrößerte sich in Saison 76 merklich, denn man schied bereits nach den Gruppenspielen als Tabellenletzter mit nur fünf Punkten aus.
Besser liefen die Turniere in Saison 77 und 78, denn der Verein schaffte in Saison 77 zunächst das Halbfinale ehe es in der Folgesaison zum fünften Einzug ins Finale kam. In diesem Endspiel mussten die Hoppers ausgerechnet gegen den amtierenden Titelträger FC Djahn 07 antreten, der bis dahin in den beiden Teilnahmen seiner Geschichte am Warnow-Cup nur ein einziges Spiel verlor. Die Mannschaft des FC Hoppers Rostock löste die Aufgabe bravourös, siegte überzeugend 3:1 und war nun nicht nur Rekordfinalist, sonder auch Rekordtitelträger. Der FC Hoppers war hierbei der erste Verein, der den Cup sowohl im Bronze- als auch im Silberstatus gewann.
Ein weiterer Finaleinzug stellte sich in Saison 82 (15. Warnow-Cup) ein. Zuvor erreichte der Verein maximal das Halbfinale. Man setze sich dieser Zeit merklich in der „Ewigen Tabelle“ ab und führte diese souverän an. Das Endspiel in Saison 82, die sechste Teilnahme im Warnow-Cup-Finale, ging gegen Quickborn Heide verloren. Auch in der Folgesaison scheiterte man an Quickborn Heide. Diesmal bereits im Viertelfinale und mit einem negativen Rekordergebnis für den Verein, denn die Mannschaft der Hoppers verloren das Hinspiel gegen Quickborn deutlich mit 0:4, was für die Rostocker die höchste Niederlage im Warnow-Cup überhaupt darstellte. Das 2:2 Rückspielresultat bedeutete nur noch eine kosmetische Korrektur des Ausscheidens. Erfolgreicher, als diese Saison 83, verliefen die beiden nächsten Teilnahmen. Man erreichte zunächst das Halbfinale und schied in diesem gegen Traktor Wiendorf aus. Ein Jahr später, der Cup wurde erstmals im Ligamodus ausgespielt, reichten die Leistungen der Mannschaft für Platz 1 und damit zu einem weiteren, und den bislang letzten, Titelerfolg für den FC Hoppers Rostock. Da der Warnow-Cup in Saison 86 die erwünschte Teilnehmeranzahl nicht erreichte, wurde die Austragung in besagter Saison abgesagt. Indirekt behielten die Hoppers den Titel ein weiteres Jahr, ehe es in Saison 87 zur 19. Auflage, an der nur acht Teams teilnahmen, kam und die Rostocker zum achten Mal das Finale erreichte, jedoch mit 1:2 gegen den FC Gänseblümchen das Nachsehen hatten.
Moby Cup
In der Saison 70 nahm der Verein erstmalig am Moby Cup teil. Diesen gewannen die Hoppers auf Anhieb. Im Finale schlugen sie den FC Gelbensande 2 mit 4:0. [1] Zwei Jahre später nahm der Verein ein weiteres Mal an diesem Cup teil. Nachdem man die Gruppenphase schadlos überstand, kam das Aus im Viertelfinale. Ins Endspiel zogen die Hoppers wieder in Saison 75. Dort scheiterte der FCH ziemlich deutlich mit 1:4 gegen Starigard.[1]
Die Teilnahmen am Moby-Cup in Saison 78 und 79 verliefen sehr erfolgreich. Als erstem Verein im Cup gelang es den Hoppers den Titel zu verteidigen. In Saison 78 siegte man im Finale 3:1 n.V. gegen MongoClikke ehe es ein Jahr später durch ein 4:2 Finalsieg gegen Teutonia Bergstedt zur Titelverteidigung kam. In den weiteren sechs Spielzeiten nahmen die Rostocker nur zwei Mal am Moby-Cup teil. Auch diese Teilnahmen verliefen erfolgreich. In Saison 81 erreichte man erneut das Endspiel, welches allerdings gegen den FC Glasgow Rangers mit 2:3 verloren ging. Die Teilnahme in Saison 85 bedeutete einen weiteren Titel für die Hoppers. Man setzte sich im Cup, der erstmals im Liga-Modus ausgespielt wurde, durch und machte am letzten Spieltag gegen Traktor Wiendorf (1:0) die Tabellenführung und den damit vierten Moby-Cup-Titel perfekt. Der FC Hoppers Rostock war somit weiterhin Rekordtitelträger, was sich auch nach den nächsten beiden Austragung des Cups- der FC Hoppers Rostock erreichte Platz 2 und Platz 3- nicht ändern sollte.
Rostock Cup
Ein weiterer Cup, an dem der FC Hoppers teilnahm, war der Rostock Cup. In Saison 74 scheiterte die Mannschaft in diesem Cup bereits im Viertelfinale gegen den späteren Cupsieger SpVgg Evershagen 06.
Ostsee Cup
In Saison 80 meldete sich der FCH erstmals am Ostsee Cup an und wurde auf Anhieb Gruppensieger nach Beendigung der Gruppenphase. Leider schied man unnötig, und damit zu früh, im Viertelfinale aus dem laufenden Wettbewerb aus. Der Weg der zweiten Teilnahme des Vereins am Cup (Saison 84) endete ebenfalls im Viertelfinale.
Friendlies
| Höchster Sieg: | 11:0 gegen SV Dimhausen (Saison 64) |
| Höchste Niederlage: | 0:5 gegen Fullcontact (Saison 40) |
Der FC Hoppers Rostock nahm seit Anbeginn, und in aller Regelmäßigkeit, an sogenannten Friendlies teil. Anfänglich fanden diese Spiele im freundschaftlichem Rahmen statt. Zunächst in den Gefilden von gastgebenden Vereinen, später dann ausschließlich in der heimischen Arena. Die Gründe für Heim- oder Auswärtsspiele wechselten also im laufe der Zeit. Das Wort „Testspiel“ kommt dem Sinn der Spiele letztlich am nahsten. Waren es zuerst junge Talente, die sich in diesen Spielen testen durften, sind es heute gestandene Spieler, die sich neu beweisen müssen. Garantiert ist: der FCH wird sich auch weiterhin in Testspielen messen. Dabei wird auf Fairplay großen Wert gelegt.
Transfergeschichte
Durch Aktivitäten auf dem Amateur- und dem Transfermarkt sicherten sich die "Hoppers" seit der Gründung die Spiel- und Konkurrenzfähigkeit in den jeweiligen Spielzeiten und Ligen. Dabei schwankten diese Aktivitäten genauso regelmäßig, wie die Gewinne oder Verluste und waren Abhängig von der Finanzkraft des Clubs in den einzelnen Situationen. Ausschlaggebend für die Entscheidungen über Zu- und Abgänge war immer der Marktwert der Spieler, die Taktik und das eigene Spielsystem- welches sich in der bisherigen Historie des Vereins allerdings noch nie änderte. Das als eher altmodisch und unpopulär angesehene 3-5-2 System gehört zum Verein, wie der Küstenstrand zur Ostsee. Es gab jedoch noch eine weitere Konstante in der Transfergeschichte der Hoppers. Die Ausgaben für einzelne Spieler und deren Positionen im Spielsystem stiegen stetig an. Der Preis für den teuersten Neuzugang, den der FC Hoppers Rostock bislang bezahlte, betrug 9.500.001 Millionen Euro. Die höchste Summe die ein Transferpartner an die Hoppers überwies hingegen 9.834.567 Millionen Euro.
Teamwert
Aktuell beträgt der Teamwert des Vereins rund 23 Millionen Euro.
→ Aktuelle Mannschaft/ Transfergeschichte des FC Hoppers Rostock
Bisherige Spielernationen für den Verein
Finanzen
Nach der Gründung des Vereins am 04.12.2006, um exakt 22:44:33 Uhr, wurde lediglich daran gedacht, so schnell wie möglich den Spielbetrieb aufzunehmen. Die Suche nach einem Sponsor war anfänglich Nebensache. Erst nachdem die ersten Erfolge der noch jungen Mannschaft, und der dadurch entstandenen Kosten- wie etwa Abwerbungsversuche anderer Vereine oder Rasenkosten- auftraten, versuchten die Verantwortlichen des gerade gegründeten Vereins Geldgeber zu finden. Dies gelang in der ersten Saison jedoch nicht, sodass „die Brust“ der Spieler leer blieb. Um auf diesen Misstand aufmerksam zu machen, nahmen sich die Spieler einer ehrenvollen Sache an: sie- und der Verein natürlich- „warben“ für Kondome, um ins gesundheitliche Gewissen der Fans vorzudringen. Die mediale Wirkung dieser Aktion zeigte positive Konsequenzen, denn in der zweiten Spielzeit (Saison 41) stieg „Autoverwertung Bahls“ als erster Hauptsponsor der Clubchronik ein.
In den folgenden Spielzeiten wechselten die Hauptsponsoren jeweils zur neuen Saison, was jedoch nicht bedeutete, dass die scheidenen Sponsoren sich als Geldgeber gänzlich zurückzogen. Eine Vielzahl an Unternehmen, wie etwa „Alte Leben Versicherung“, „Bäckerei Becker“, „Autohaus Märkel“, „GasKomm!“, „Berghotel Warnemünde“ oder „Airport Wiendorf“, traten in den Hintergrund und als Nebensponsor auf.
Trotz des steigenden Pools an Sponsoren konnte bis zur Saison 49, abgesehen von zwischenzeitlich, positiven Saisongewinnen durch Transfers, nur ein wirtschaftliches Gesamtminus von insgesamt 1.750.000€ erwirtschaftet werden. Dieses änderte sich in den darauf folgenden sieben Spielzeiten deutlich. Lediglich in der Saison 53 wurde ein bis dato unerreichtes negativ Ergebnis von 1.560.000€ erreicht. Auch das finanziell positive Rekordergebnis von 1.140.000€ in Saison 59 wurde durch ein, wiederum ein Rekordminus für den Verein, von 2.850.000€ in der folgenden Saison buchstäblich aufgesogen. Allein die Transferbilanz betrug zu dieser Zeit -4.180.000 Millionen Euro. Seither ging es wirtschaftlich aufwärts. Die Verantwortlichen des Vereins legen viel Wert darauf geeigneten Sponsoren im strukturschwachen Mecklenburg- Vorpommern zu finden. Dies war seit jeher ein schwieriges Unterfangen. Ab der Saison 62 ist dem Verein jedoch ein großer Wurf gelungen. Nicht ein bei vielen favorisierter und namhafter Windkrafthersteller aus der Region, sondern „Mode Krüger“ konnte langfristig als Hauptsponsor gewonnen und vorgestellt werden.
Die Zusammenarbeit mit „Mode Krüger“ hatte positive Konsequenzen in der Bilanz des Vereins. Innert der fünf Jahre dieser Zusammenarbeit wuchs das Vermögen des Vereins FC Hoppers Rostock auf 15 Millionen Euro an. Dies ermöglichte nicht nur den Aufstieg in die Verbandsliga, sondern auch den kreditfreien Ausbau der Südtribüne auf eine Kapazität von 15.000 überdachten Sitzplätzen. Ab Saison 67 stieg „Mode Krüger“ zugunsten des neuen Hauptsponsors „Windkraft Nr. 1“ aus.
Der Ausbau der Südtribüne hatte unerwartet negative Konsequenzen in der wirtschaftlichen Bilanz zur Folge. Allein in Saison 68 erwirtschafteten die Hoppers ein Minus von knapp 10,5 Millionen Euro. Auch in der Folgesaison musste der Verein ein Minus hinnehmen. Mit 4,3 Millionen Euro Verlust fiel das Minus in der Bilanz jedoch nicht mehr so deutlich aus wie zuvor. In Saison 70 jedoch ging es finanziell wieder nach oben. Ein deutlich positives Ergebnis wurde erreicht. Ein Gewinn von 5 Millionen Euro konnte verbucht werden. Dies führte zu einer zukunftsträchtigen Entscheidung. Der Ausbau der Westribune auf fast 10.000 überdachte Sitzplätze wurde vom Aufsichtsrat bewilligt. Zwar ist der Bau kreditfrei finanziert worden, hatte aber zur Folge, dass die kommenden Transfers über schmerzliche Kredite finanziert werden mussten. Dennoch blickten die Verantwortliche des Vereins positiv in die Zukunft, denn die Gesamteinnahmen von 22,3 Millionen Euro in Saison 71 lieferten dazu den Anlass.
Die kommenden Jahre verliefen, aus finanzieller Sicht, bescheiden. Ein Gesamtminus von 5,5 Millionen Euro in Saison 72 schlugen hart zu buche und konnten ein Jahr später nur geringfügig abgebaut werden. Immerhin um 2,3 Millionen Euro, doch bereits ein weiters Jahr später wurde wieder ein gewaltiges Minus von 4,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies lag nicht zuletzt auch daran, dass man das Stadion für insgesamt 9 Millionen auf 40.000 Plätze ausbaute. Zwar stiegen die Gesamteinahmen bis auf 29,4 Millionen Euro in Saison 75 stetig an, aber die Transferlast und die Gehälter der Spieler drückten zu jener Zeit stark auf das gesamte finanzielle Gefüge des Vereins. Den traurigen Höhepunkt stellte hierbei die Bilanz der Saison 74 dar. Ein noch nie dagewesenes Transferminus von 7,5 Millionen Euro wurde erreicht. Der Schuldenberg wuchs auf knapp 9 Millionen Euro an und zwang den Schatzmeister zum handeln. Als erste Maßnahme wurden die Gehälter der Spieler stark reduziert, was selbstverständlich auf die Qualität der Mannschaft Auswirkungen hatte. Diese Einsparungen waren notwendig, um die hohe Zinslast auszugleichen. Die lag in den zurückliegenden Jahren nämlich bei durchschnittlich 1 Million Euro pro Saison. Zu viel, wie sich herausstellte. Als zweite Maßnahme beschloss der Verein „sich nicht zu Tode zu sparen“ und investierte über drei Millionen in eine Flutlichtanlage und einer Anzeigetafel. Der Komfort im Stadion stieg und dessen Umsätze entsprechend auch. Langsam konnte der Verein seine Schulden abbauen, was sich in der Bilanz der Saison 75 bereits andeutete. In dieser nämlich konnte trotz eines Transferminus von nur noch 0,9 Millionen Euro ein wirtschaftliches Gesamtplus von 1,7 Millionen Euro erreicht werden. Am Anfang der Saison 76 betrugen die Schulden aber immer noch 6,3 Millionen Euro, welche jedoch bis zum Saisonbeginn 77 fast vollständig getilgt werden konnten. Der Konsolidierungskurs wurde konsequent weitergeführt.
Trotz eines erneuten Transferminusrekords von 8,6 Millionen Euro in Saison 77 wurde der Verein ab dem 13. Spieltag der Folgesaison tatsächlich schuldenfrei. Sogar zinsfrei konnten die Rostocker für 5 Millionen Euro ein Parkplatz vor der Arena bauen und zu Beginn der Saison 80 fertig stellen. Nach Einweihung stiegen die Einnahmen erwartungsgemäß und das Wort "Schulden" wich so langsam aus dem Wortschatz der Hanseaten. Bis zum Ende der Saison 82 wurde ein Vereinsvermögen von 16 Millionen Euro erwartet und um eine weitere Million übertroffen.
Aufgrund eines Transferminus von minus 9,9 Millionen Euro in Saison 83, wurde in besagter Saison- bislang letztmalig- ein wirtschaftliches Negativergebnis von 0,7 Millionen Euro erwirtschaftet. In den folgenden fünf Spielzeiten jedoch stand dem ein Gewinn von zirka 34 Millionen Euro entgegen und das Vereinsvermögen wuchs bis Anfang Saison 89 auf etwa 48 Millionen Euro an.
Spielstätte
| Nord-Tribüne | 9.800 | Sitzplätze | mit Dach |
| Süd-Tribüne | 15.000 | Sitzplätze | mit Dach |
| West-Tribüne | 9.789 | Sitzplätze | mit Dach |
| Ost-Tribüne | 6.100 | Sitzplätze | mit Dach |
Die McPommArena ist Heimspielstätte des FC Hoppers Rostock und ein reines Fußballstadion. Der Club ist gleichzeitig der Betreiber dieser Arena. Die Kapazität beträgt aktuelle knapp 41.000 Plätze. Alle vier Tribünen sind überdacht und mit Sitzplätzen ausgestattet, bieten den Zuschauern somit bestmöglichen Komfort. Zu Beginn der Saison 75 wurde eine Videowand, ein Jahr später eine Flutlichtanlage installiert. Ein Parkplatz vor der Arena wurde zu Beginn der Saison 80 fertig gestellt.
Bislang belaufen sich die Aufwendungen für den Bau des Stadions auf zirka 57 Millionen Euro. Darin nicht enthalten sind die Kosten der Einrichtung des Sicherheitsdienstes. Die McPommArena wird in Zukunft auf 59.000 Plätze ausgebaut werden.
40.545 Fans in der Arena bilden den Zuschauerrekord.
Die Namensrechte wurden noch nie veräußert, jedoch gab und gibt es Überlegungen die Arena in Wilhelm-Bartelmann-Stadion (Erfinder des Strandkorbs) umzubenennen.
Logos in der Vereinsgeschichte
Das erste Logo gibt durch den mittig festgelegten Anker die Nähe des Standorts des Vereins zur Ostsee an. Sinngemäß kann man in Rostock nämlich verweilen (vor Anker gehen). Die Hauptfarben der Hoppers Weiß und Blau waren selbstverständlich auch die des ersten Logos. Umrandet wurde es mit „Tauwerk“, dessen Farbe Gelb eher zufällig entstand. Mit diesem „Tauwerk“ wurde symbolisiert, dass man an diesem Verein festhalten, also „festbändseln“, kann. Man lässt ihn nicht mehr los- zeigt somit Verbundenheit.
Zwar gab der Schriftzug „FC Hoppers Rostock“ an das es sich beim Verein um einen Fußballverein handelt, das Logo selbst verriet dies jedoch nicht. So wurde das Logo verändert und als Hintergrund ein Fußball eingefügt. Der Anker blieb, veränderte aber das Aussehen und die Position. Doch dieses Logo existierte gerade einmal für eine Saison, denn vielen missfiel, dass der Bezug zu Mecklenburg- Vorpommern nicht eindeutig zu erkennen war. Somit wurde ein drittes Vereinslogo kreiert.
Dieses dritte Logo beinhaltet weiterhin den Anker in der Mitte, denn der Anker bedeutet in der Allegorie „Treue“. Das „Tauwerk“ wurde aus diesem Grunde weggelassen. Auf einer Seite der Flunken des Ankers wurde ein Fußball aufgesetzt, auf der anderen ein Wappen mit den Farben „Blau-Weiß-Rot“ und einem Greif in der Mitte. Es wurde nun deutlich aus welchem Bundesland und welcher Stadt die Hoppers, selbst ohne Schriftzug, kommen. Dieses Logo ziert den Verein bis heute.
Fans
Einer nicht repräsentativen Umfrage nach besitzt der FC Hoppers Rostock zirka 500.000 Fans deutschlandweit. In den Neuen Bundesländern sind die Hoppers, in einer 2008 veröffentlichten Umfrage zufolge, einer der beliebteste Vereine. Mit der erstmaligen Teilnahme am OFM- Pokal (Saison 57) wurde die Anhängerschaft des FC Hoppers zunehmend politisch und wandte sich im Stadion teils in Sprechchören gegen die MV-Regierung. Ab nun wurde auch eine politische Unterteilungen des Projektes FC Hoppers vorgenommen. Dies wurde durch Ausschreitungen am Bahnhof von Wiendorf, nach einem "Freundschaftsspiel" gegen den FC Traktor Wiendorf, deutlich. Die Rivalität zu dessen als linkspolitisch aktiv geltenden Fans war dafür verantwortlich.
Viele Hoppersfans finden sich in Fanclubs zusammen. Diese begeisterte Anhängerschaft äußert sich gegenüber dem Verein meist mit Ritualen der Verehrung (Transparente und Fahnen). Für diese Verehrung, die die Fans betreiben, hat sich umgangssprachlich der Begriff „Kult“ eingebürgert. Sogenannte „Schlachtenbummler“ sorgen in der McPommArena für einen „Heimvorteil“ und begleiten ihre Mannschaft selbstverständlich zu Auswärtsspielen. Fast alle Fans zeigen ihre Zugehörigkeit zum FC Hoppers Rostock durch das Tragen von Trikots, Schals und Mützen mit Namen und dem Logo des Vereins. Die Fangesänge im heimischen Stadion -der McPommArena- sind einmalig. Diese akustische Unterstützung wird dabei von einem Vorsänger koordiniert. Choreografien und andere Aktionen im Stadion werden von besonders engagierten Fans, den sogenannten Hopptras, organisiert und umgesetzt.
Erzrivale
FC Traktor Wiendorf
Der Verein FC Traktor Wiendorf wurde am 06.11.2005 (Saison 29) in Wiendorf (Mecklenburg- Vorpommern) , also in Deutschland, gegründet. Das erste Spiel der Vereine gegeneinander (Saison 40) endete katastrophal. Den Sieg des Traktors über den FC Hoppers verkrafteten einige alkoholisierte, provozierend- und radikale Fans aus Wiendorf nicht. Im Anschluss der Heimreise der Wiendorfer Fans, verwüsteten diese den heimischen Bahnhof. Steuergelder hielten für den Neuaufbau des Wiendorfer Bahnhofs her. Das Ringen um die Vorherrschaft in der Region- und dieses erste Duell gegeneinander- ist die Keimzelle der Rivalität beider Vereine zueinander. Ebenso stellt dies den Ursprung der Tatsache dar, dass keiner der Verantwortlichen eine Neuauflage des Duells in einem Freundschaftsspiel anstrebt. Seither gehören Sticheleien seitens Wiendorfer Fans fast schon zum „guten Ton“.Eine gänzlich neue Qualität der Rivalität wurde in der Saison 65 erreicht. Fans vom damals höherklassig spielenden FC Traktor Wiendorf mischten sich unter denen des FC Hoppers und skandierten in der McPommArena grundlos „Vorstand raus“. Diese Unterwanderung stellte eine maßlose Provokation dar und hielt über mehrere Heimspiele an. In diesem weiteren unsportlichen Verlauf wurde nicht nur der Trainer verbal attackiert, sondern auch der Präsident des FC Hoppers Rostock. Am 19. Spieltag schienen die Provokationen zu eskalieren. Um die Sicherheit friedlicher Fans des FC Hoppers, dessen Spieler und Verantwortlichen zu gewährleisten, wurde ein massives Polizeiaufgebot nötig. Rund um die McPommArena wurde eine Sicherheitszone eingerichtet, um gewaltbereite Wiendorfer Fans vom Stadion fernzuhalten. Dennoch warfen einige unverbesserliche „Fans“ des FC Traktor Wiendorf Steine, Flaschen und Leuchtkörper. Im Gegenzug kam es zum Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Gummiknüppeln. Dieser nötig gewordene Einsatz stellte den bis dato größten Polizeieinsatz bei einem Heimspiel des FC Hoppers Rostock dar. Im Nachgang dieser Ereignisse wurde seitens des FC Traktor Wiendorf über die Printmedien weiterhin nachgetreten. Gefälschte Interviews von Spielern des FC Hoppers wurden ebenso veröffentlicht, wie angebliche Beweise einer Verbindung des Trainers der Hoppers zum Rotlichtmilieu. Offen bleibt im Zusammenhang der Ereignisse in dieser Saison, welche Personen oder Gruppierungen den Wiendorfer Bahnhof farblich (Weiß und Blau) neu gestalteten.
Drei Jahre danach, und nachdem sich die Wogen etwas glätteten, wagten die Verantwortlichen beider Vereine einen Neuanfang der Beziehungen zueinander. In gemeinschaftlichem Interesse gründeten sie den Warnow Cup und trafen in diesem im Viertelfinale aufeinander. Der FC Hoppers gewann das Hinspiel deutlich mit 3:0. Ein 2:2 im Rückspiel bedeutete den Einzug ins Halbfinale. Zwar feierten beide Fanlager nicht zusammen den Einzug der Hoppers in das Halbfinale, jedoch überließen die "Traktoristen" den Fans der Hoppers für einen Tag ihren geliebten Treffpunkt: den Bahnhof. Wirtschaftliche Interessen seitens der Wiendorfer machten dies möglich, denn auch bis nach Wiendorf sprach sich die gute Liquidität der Rostocker Fans herum.
In der Saison 69 spitzte sich der Umgangston beider Vereine untereinander wieder zu. Der aus der Ultraszene stammende Fanclub der Traktoristen aus Wiendorf „Traktras“, warf dem FC Hoppers mangelnde Fankultur vor und bezichtigte die Vereinsführung der verschiedensten Unwahrheiten. Im Gegenzug wurde laut über Ungereimtheiten in der Finanzpolitik des FC Traktor Wiendorf, und der damit verbundenen Rolle des großzügigen Geldgebers Erwin Meier, spekuliert. Sportlich wurde es auch. Im Finale des Warnow- Cups traf man erneut aufeinander. Da der FC Hoppers Rostock dieses in Wiendorf stattgefundene und ausgetragene Finale mit 2:0 gewann, der favorisierte FC Traktor Wiendorf also wiederum nicht siegen konnte, war die Vorherrschaft in der Region zugunsten des FC Hoppers entschieden.[1] Dies änderte sich auch nicht in Saison 72, als beide Vereine abermals gegeneinander antraten. Die Auslosung im Warnow- Cup ergab ein Aufeinandertreffen in dessen Gruppenphase. Der Versuch der Wiendörfler- mittlerweile ein Oberligist- die Vormachtstellung zurückzugewinnen scheiterte kläglich. Das Spiel in Wiendorf gewannen die Hoppers 2:0. Noch deutlicher, und ohne Zweifel überraschend, ging das Spiel in Rostock aus. Mit 4:2 schickten sie die „Traktoristen“ nach Hause, was die Fans der Hoppers frenetisch feierten. Nicht wenige Anhänger der Hoppers unkten in Richtung Wiendorf, der FCH sei unschlagbar. Der Rostocker Fanclub „Hopptras“ ließ im Anschluss des 4:2 Heimssiegs über Wiendorf T-Shirts mit dem Spielergebnis bedrucken. Weiterhin war der Spruch „Ihr habt ein L auf der Stirn“ darauf zu lesen. Wer damit gemeint war, war klar. Die Shirts fanden reißenden Absatz.
Durch die entschiedene „Vorherrschaft“ der Hoppers gegenüber den Wiendörflern, wurde es im gegenseitigen Umgang beider Lager im laufe der Zeit ruhiger. Die beiden 3:1 [1] Siege der Hoppers im Warnow- Cup der Saison 74 führten zu keinen weiteren Spannungen zwischen den rivalisierenden Fangruppierungen „Hopptras“ und „Traktras“, Erwin Meier und dem Manager der Hoppers oder der unterschiedlichsten Verantwortlichen beider Vereine.
Die zweite Niederlage der Hoppers gegen die Traktoristen aus Wiendorf in der Geschichte beider Vereine ereignete sich im Warnow- Cup Nr. 10 im Viertelfinale dieser Auflage. Rostock verlor das Auswärtsspiel mit 2:3 und drohte in Saison 77 aus dem Cup auszuscheiden. Es kam, aus Sicht der Wiendörfler, aber nicht zum "Wunder von Rostock", denn sie mussten im Rückspiel erneut erkennen, dass sie den Rostockern nicht das Wasser reichen konnten. Der FC Hoppers Rostock gewann deutlich mit 3:0 und zog ins Halbfinale des Warnow- Cups ein. Am Erfolg gegen Wiendorf gewohnt, feierten die Rostocker bis tief in die Nacht im heimischen Stadthafen.
Die Spiele gegeneinander sollten ab nun im Ergebnis knapper ausgehen. Zwar konnten die Hoppers im Warnow- Cup in Saison 79 in Wiendorf gewinnen, spielten aber im heimischen Stadion nur 2:2. Man holte vier Punkte, schied aber ein Jahr später gegen die Traktoristen im Viertelfinale des Warnow- Cups erstmals aus. Ein 2:2 und 0:1 beendeten die erfolgreiche Serie gegen Wiendorf.
→Übersicht der Spiele gegen den FC Traktor Wiendorf
Befreundete Vereine
→Übersicht der Spiele gegen befreundete Vereine









