Polska Pauli
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Geschichte des Vereins
Gründung
Hier saßen sie nun. Einige Kumpels hatten sich in ihrer Stammkneipe eingefunden und philosophierten bei 2, 3 Bier über dies und jenes, redeten über Wichtiges und auch Unwichtiges. Sie kannten diesen Ort, diese Kneipe, sie kannten ihren Flipper, ihre Jukebox, ihre harten Barhocker und natürlich auch das Bier, den Korn und den Schnaps dieser Kneipe. Sie waren oft hier und fühlten sich über viele Jahre wohl in diesen Räumlichkeiten. Der Wirt Chuck war ein guter Mann, der auch gerne mal eine Runde spendierte und selbst kräftig mitfeierte wenn es mal was zu feiern gab. Alles war in bester Ordnung an diesem Septemberabend im Jahre 2004...
Im Oktober verunglückte Chuck bei einem sogenannten Kneipenunglück und der Laden wurde von einer kratzbürstigen Wirtin aus der Nachbarstadt übernommen. Nun war die Kneipe nicht mehr so gemütlich, die Musik nicht mehr so gut, die Sitze nicht mehr so bequem und das Bier schmeckte irgendwie anders. Kurz gesagt: Es ging abwärts mit der Stimmung in der Kneipe und als die Kumpels eines Morgens um 4 Uhr auch noch aus eben dieser geschmissen wurden, saßen sie mit einem Mal auf dem Trockenen. Alle Proteste nach Einlaß und Bier (siehe Archivbild) blieben ungehört und so mussten sie sich eine neue Bleibe suchen. Zum Glück gab es im Ort einen Bolzplatz und schnell wurde ein Wohnwagen dorthin verfrachtet. So konnte weiter gefeiert werden und hier draußen würden sie auch sicher niemanden stören. Mit der Zeit wurde sogar etwas Fussball gespielt und als die Kumpels einige Zeit trainiert hatten, traten sie bei verschiedenen Funcups an. Als auch diese halbwegs erfolgreich absolviert wurden, beschlossen die Kumpels, einen Verein zu gründen. Und im November 2004 war es dann soweit: Der heutige Verein Polska Pauli wurde unter dem Namen Pauli gegründet!
Die ersten Jahre
| Polska Pauli | |
|---|---|
| Manager | tomtom1981 |
| Gründung | 12.11.2004 (Saison 19) |
| Liga | 1. Liga |
| Land | Polen |
| Erfolge | 7x Fumpcup-, 3x Jawacupsieger, 3x Meister, 4x Pokalsieger |
| Vereinsfarben | braun-weiß |
Er stieg in der Bezirksliga Deutschland ein und verblieb dort auch einige Saisons. Die Kumpels schlugen sich nicht schlecht in der ersten Zeit und so konnte in der Eröffnungsaison der 10. Platz errungen werden. Nach einstelligen Tabellenplätzen in den Folgesaisons wurde der erste Spatenstich für ein neues Stadion getätigt. Bislang trug man die Heimspiele noch immer auf dem Bolzplatz neben dem Wohnwagen aus, mit dem Bau eines neuen Stadions erhoffte man sich weitere Einnahmen und auch mehr Erfolg. So zog man in 11 Saisons nach und nach ein kleines Schmuckkästchen hoch, knapp 19.000 Zuschauer fanden nun schon Platz. Und auch sportlich stellte sich der Erfolg ein: Der erste Aufstieg in die Landesklasse konnte nach 5 Saisons gefeiert werden. Mit einem Aufstieg gab man sich aber nicht so schnell zufrieden und so ging es nach nur einer Saison weiter in die Landesliga. Nach 2 Saisons stieg man in die Verbandsliga auf, nach einem Jahr aber direkt wieder ab - 3 Aufstiege in den 5 Jahren zuvor waren einfach ein zu hohes Tempo für den aufstrebenden Verein.
Saison 31 - 40
| RSB-Partyarena | |
|---|---|
| Nordtribüne | 10.000 Sitzplätze überdacht |
| Westtribüne | 20.000 Sitzplätze überdacht |
| Osttribüne | 24.000 Sitzplätze überdacht |
| Südtribüne | 12.000 Stehplätze überdacht |
| gesamt | 66.000 Plätze |
| Umfeld | komplett ausgebaut |
| Einnahmenschnitt Liga | ca. 970.000 € |
Mit dem hübschen Stadion im Rücken begann in der 31. Saison dann auch wieder die Aufstiegsserie des Vereins, innerhalb von 3 Saisons katapultierte man sich mit 3 Meistertiteln von der Landesliga bis in die Regionalliga. Doch wieder war der vorherige Sprung zu groß für den Verein und so stieg man direkt wieder in die Oberliga ab. Dort wurde man souverän Meister und verbrachte 4 Saisons in der Regionalliga. Der Aufstieg gelang in der 39. Saison und man machte in der 40. das, was so man gut kann: weiter aufsteigen.
Saison 41 - 47
So fand sich der Verein in der 41. Saison in der höchsten Spielklasse Deutschlands wieder. Das Stadion wurde stetig weiter hochgezogen, über 40.000 Zuschauer fanden mittlerweile Platz. Nach 3 Jahren Erstligaluft ging es nach einer desaströsen Rückrunde wieder in die 2. Liga, man schaffte allerdings den direkten Wiederaufstieg. In dieser Aufstiegssaison konnte in einem spannenden Finale gegen Altenhagen der deutsche Pokal errungen werden, was den ersten Stern in der Historie bedeutete. Der Schwung des Pokalsieges konnte mit in die neue Saison gerettet werden und so stellt der sehr gute 6. Rang in der 45. Saison das beste Liga-Ergebnis in Deutschland dar. In der 46. Saison gings dann wieder abwärts in die 2. Liga, die 47. Saison wurde als 4. in der zweiten Liga abgeschlossen. Das Stadion wurde mittlerweile auf 65.111 Plätze hochgezogen.
Saison 48 - 76
Es folgte der Wechsel nach Polen und die Umbenennung in Polska Pauli. Hier konnte man direkt durchstarten und in der "Eröffnungssaison" das Double gewinnen. Man hatte das stärkste aber auch teuerste Team und so entschied man sich, nach einer für Polska Pauli-Verhältnisse ernüchternden Saison (Rang 3 und Pokalfinalniederlage) einen Mannschaftsumbruch einzuleiten. Dies sollte sich bereits in der darauffolgenden Saison auszahlen, der Pokal konnte erneut errungen werden. In der 54. Saison wurde dann die zweite Meisterschaft perfekt gemacht, der dritte Meisterstern folgte in Saison 59. Dies sollte der letzte Titel in der Sammlung bleiben. In der nachfolgenden Zeit setzte man sich das Ziel, über einen langen Zeitraum in der 1. Liga Polens zu bleiben. So wurden ältere Spieler immer wieder zeitig durch jüngere ersetzt, was der Mannschaftsstärke natürlich nicht zuträglich war. Aber man erreichte das Ziel, das Team stieg nie wieder ab und man schaffte es sogar, alle Saisons in der oberen Tabellenhälfte abzuschließen.
Abmeldung des Teams
Zum Ende der 75. Saison gab es von Seiten des OFM eine Aktion mit einer hier nicht genannten Zeitschrift. Wenn man diese kaufte und einen darauf stehenden Code einlöste, konnte man umsonst ein Turnier oder Trainingslager durchführen. Damit wurde in meinen Augen das Tabu gebrochen was jahrelang galt: Keine Spielvorteile durch echtes Geld. Spielvorteile sind nicht käuflich. Erfolg ist nicht käuflich.
Nun kann man natürlich drüber spotten - was ist schon ein popeliges Turnier oder Trainingslager - die paar Erfahrungs- oder Trainingspunkte machen den Kohl doch nicht fett. Richtig, sehe ich genauso. Um die paar Pünktchen geht es mir auch nicht, es ist der Tabubruch, der mich zum Aufhören trieb. Ich spiele keine Spiele in denen der Erfolg käuflich ist. Punkt. Da dies - vielleicht einmalig, vielleicht war es von Seiten des OFM auch nur der Anfang - eingeführt wurde, war meine Konsequenz die Abmeldung.
Und so endete nach knapp 60 Saisons die Karriere von Polska Pauli und damit auch die des Managers. Auch wenn der Schritt schwerfiel und man noch gerne weiter die 1. Liga Polens bereichert hätte, wollte man den Grenzübertritt nicht akzeptieren. Käuflicher Erfolg war und ist ein No-go, diesen Weg gehe ich nicht mit.
Zahlen und Fakten
Der Verein stand nach der 76. Saison in der ewigen Tabelle an 1. Stelle (1.855 Punkte, 986 Spiele, 550 Siege, 205 Unentschieden, 231 Niederlagen, 2.122: 1.267 Tore, Torverhältnis +855). Man war zu diesem Zeitpunkt das erfolgreichste Team der 3. Ländererweiterung (als Argentinien, Brasilien, Griechenland, Niederlande, Polen, Portugal, Russland und Schweden eingeführt wurden). Das Stadion erreichte in der 61. Saison seine Endgröße von 66.000 Plätzen. Als man sich entschied, das Spiel aufzugeben, verfügte man über ca. 30 Millionen € und einem zusätzlichen Kreditrahmen von ca. 18 Millionen €. Nachdem man nach dem letzten Spiel alle Spieler verkauft hatte, hätten stolze 75 Millionen € + Kreditrahmen für Investionen zur Verfügung gestanden. Der Teamwert betrug vor dem 34. Spieltag knapp 50 Millionen €.
Philosophie und Ziele
Die Philosophie des Vereins war immer: "Wir nehmen den Aufstieg mit wenn er kommt und verweigeren uns ihm nicht" und "Rabiate Mannschaftsumbrüche (17 4er kaufen und hochzüchten) sind nicht unsere Welt!". So hat man immer gehandelt, die Vernunft hat öfter gesagt "Der Aufstieg kommt zu früh und er lohnt sich finanziell nicht" - egal, der Verein hat immer volle Pulle gegeben.
Der Verein verzichtete bis zuletzte auf radikale Mannschaftsumbrüche und hat bis zur Saison 58 erfolgreich das Ziel verfolgt, jedes Jahr ältere Spieler zu ersetzen und neue, jüngere, schwächere Spieler (26/13, 27/14) in die Mannschaft einzubauen. Mit dem Beginn der 59. Saison sollte dann etwas neues her und so entschied man sich, die jungen Spieler zu verkaufen und auf alte Kräfte zu setzen die in naher Zukunft ersetzt werden müssen (34/15, 35/16). Eine Saison später entschied man sich wieder um und es wurden wieder junge Kräfte zur Stammelf herangezogen.
Aus dem starren 3-5-2-System vom Anfang wurde irgendwann ein 4-4-2, kurzzeitig ein 4-3-3 und für lange Zeit ein 5-4-1. Mit letzterem System wurden in Deutschland die größten Erfolge gefeiert und so entschied man sich, auch in Polen dieses System zu nutzen. Jedoch gab es auch hier Phasen, in denen man beispielsweise alle Systeme gleichzeitig spielen konnte.
Ziele in Form von Titeln und Trophäen hat Polska Pauli nie gehabt, der Spaß stand im Vordergrund.
Manager und Clan
Der Manager des Vereins, tomtom1981, wurde wie der Name verrät im Jahre 1981 geboren und hört - auch das kann man sich denken - auf den Namen Tom. Auf den OFM aufmerksam wurde ich durch Google und als ich mit OFM anfing, gab es gut 7.000 Manager. Damals gingen die Server in die Knie wenn sich über 60 Leute anmeldeten, wie gut, das sich Zeiten doch ändern... Nach einigen Monaten hab ich mich dann im Forum und im Chat angemeldet. Der Chat war damals noch recht tot, es gab nur einige wenige regelmäßige Chatter und meistens herrschte dort gähnende Leere. Das Forum war sehr viel kleiner und übersichtlicher, es gab wie gesagt nur 7.000 Manager und nur ein Bruchteil von ihnen war auch im Forum unterwegs. Mods gabs damals vielleicht ne Handvoll und das Forum war wie gesagt kleiner, straffer und (soll keine Kritik gegen die Mods sein, die können nix dafür) entmüllter. Trashthreads, die heute wie Pilze aus dem Boden schießen, gab es damals nur in geringer Zahl und wurden immer recht schnell gelöscht. Mich fand man im Forum meist im Betrugs-Auffälligkeiten-Thread, irgendwann wurde ich dann auch Cheathunter und Moderator. Nach nem guten Jahr gab ich aber aus verschiedenen Gründen die Modtätigkeit wieder auf.
Ferner wurde ich Mitglied des Fumplingsclans. Der zeichnet sich vor allem durch Spaß, Dummgesabbel, fumpen, chatten und guter Musik aus, da pass ich also ganz gut rein. An dieser Stelle seien alle mitlesenden Fumplinge (und die sich dazuzählen) herzlichst gegrüßt. Ich war ferner der erste Wanderpokalteilnehmer der mit Blaulicht ins Krankenhaus gefahren wurde - dem Knie gehts wieder gut, danke der Nachfrage.
Vereinsgeschichte in Zahlen
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