|
DIE RAINER-W.-KAMPFBAHN
Stadion am Dreckweg
Als Clubpräsident Rainer W. nach der Vereinsgründung die dem RFC08 von der Gemeinde zugewiesenen Sportstätte in Augenschein nahm, kriegte er die Krise. "Watt is datt denn!?", entfuhr es ihm angesichts der katastrophalen Zustände der Steinwüste, auf der sein Verein zukünftig auf Torejagd gehen sollte. "Solche Zustände kenne ich ansonsten nur aus meiner sauerländischen Heimat.", konnte Rainer nicht fassen, was er sah. Einen Acker von Ascheplatz, mit fußballgroßen Löcher, schiefen Holztoren ohne Netz und obendrein mit dem bezeichnenden Namen "Sportplatz am Dreckweg", wie ein rostiges Schild am baufälligen Umkleidegebäude kundtat.
Die Kampfbahn anno 61/62
"So nich! Nicht mit Rainer! Das ist kein Zustand!", war dem umsichtigen Präsidenten sofort klar, dass etwas passieren musste, sollten die Ambitionen des OFM-Novizen nicht direkt im Keim erstickt werden. Sofort zog er sich in seine Villa zurück und begann mit der Planung für die neue Sportstätte des Rainersen F.C. 2008. Für Rainer W. stand von vornherein fest, dass das RFC-Team auf feinster holländischer Wiese auflaufen sollte, deshalb maß er der Wahl der Grassorte oberste Priorität ein und erklärte sie zur Chefsache. Da der RFC-Gründer es verstand, Prioritäten zu verfolgen, blieb für den Bau der Zuschauerränge nur noch wenig Zeit. Rainer W. und seine fleißigen Helfer schafften es gerade noch rechtzeitig vor Anpfiff den letzten Nagel einzuschlagen, schon stürmten die Zuschauer die vier je 100 Stehplätze bietenden Tribünen.
1. Erweiterung 63: Süd auf 1500
Da der Clubgründer nicht nur selbst auf der Baustelle mit Hand anlegte, sondern auch Hauptfinanzier des Projekts war (was nicht zuletzt in seiner intensiven Testphase des Spielgrunds begründet ist) - und es ja sowieso Rainer sein Club ist - wurde die neue Heimstätte nach ihm benannt: Rainer-W.-Kampfbahn. Die Bezeichnung Kampfbahn ist auf die Anfangstage der aktiven Fussballerkarriere zurückzuführen. Sie soll die Spieler, die im Trikot des RFC08 auflaufen daran erinnern, dass zum erfolgreichen Fussballspiel nicht nur Hacke-Spitze-Eins-Zwei-Drei gehört, sondern auch Einsatzwillen und der ein oder andere Liter Schweiß, der vergossen wird.
Saison 65: Erstmals Sitzplätze beim RFC
| Aktuelle Stadionkapazität: 9500
|
Mit der Fertigstellung der Erweiterung der Westtribüne am 33. Spieltag der Saison 72 verfügt die Rainer-W.-Kampfbahn aktuell über insgesamt 9500 Plätze, alle sind überdacht. Weitere Baumaßnahmen sind in Planung.
|
| Tribüne
| Plätze
| Art
| Dach
|
| WEST | 5000 | Sitz | Ja
|
| OST | 1500 | Sitz | Ja
|
| SÜD | 1500 | Steh | Ja
|
| NORD | 1500 | Steh | Ja
|
Stadionerweiterungen im Überblick:
1. Ausbau: Südtribüne von 100 überdachten Stehplätzen auf 1500 überdachte Stehplätze erweitert. Fertiggestellt: 4/63
2. Ausbau: Nordtribüne von 100 unüberdachten Stehplätzen auf 1500 überdachte Stehplätze erweitert. Fertiggestellt: 18/64
3. Ausbau: West & Osttribüne je von 100 unüberdachten Stehplätzen zu je 100 überdachten Sitzplätzen umgebaut. Fertiggestellt: 0/65
4. Ausbau: Westtribüne von 100 überdachten Sitzplätzen auf 1500 überdachte Sitzplätze erweitert. Fertiggestellt: 10/66
5. Ausbau: Osttribüne von 100 überdachten Sitzplätzen auf 1500 überdachte Sitzplätze erweitert. Fertiggestellt: 7/67
6. Ausbau: Westtribüne von 1500 überdachten Sitzplätzen auf 5000 überdachte Sitzplätze erweitert. Fertiggestellt: 33/72
|