Warnow Cup
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Der Warnow- Cup ist ein seit der OFM- Saison 68 ausgetragener regionaler Pokal. Er wurde zu Beginn der besagten Saison von markus3556 (FC Traktor Wiendorf) zu ehren des längsten in Mecklenburg- Vorpommern entstandenen Flusses, der Warnow, gegründet. Geehrt wird durch den Warnow- Cup auch die Schönheit des Landes Mecklenburg- Vorpommern und die Anzahl der vielen Sonnenstunden in dieser Region. Der Organisator strebt an, diesen Cup in jeder Saison auszutragen und hofft auf faire teilnehmende Vereine und Manager. Eine gesunde Rivalität unter den Teilnehmern führt zu viel Spaß und Spannung für alle. Wer am Ende einer Saison den Warnow- Cup gewinnt erlangt Ruhm und Ehre.
Aktueller Titelträger ist der Verein FC Hoppers Rostock. Rekordfinalist ist ebenfalls der FC Hoppers Rostock.
Inhaltsverzeichnis |
Historie des Cups
Der Warnow- Cup im Bronzestatus
Kaum wurde bekannt das der Warnow- Cup ins Leben gerufen wurde, meldeten sich dieser Reihenfolge nach die ersten sechzehn Teilnehmer für die 1. Auflage in Saison 68: FC Traktor Wiendorf, FC Hoppers Rostock, FC Gelbensande 2, Schwerin Pinguins, Fullcontact, SC KTV Kickers, Hansa Hagenow, Sv Warnemünde, FC Traktor Bützow, Hinterhofkicker Stralsund, SC Viktoria Rostock 06, Borussia Rostock, Kojotenköpper, Borner Kings, ASG Vorwärts Rostock und die Braunschweiger Luschen. Diese Vereine sind somit Gründungsmitglieder des Cups und kamen aus der Bezirksklasse bishin zur Oberliga und alle aus Deutschland, denn dies war Bedingung einer Teilnahme des Spielbetriebs am selbigen. Im ersten Finale standen sich der Sv Warnemünde und Fullcontact gegenüber. Das historisch wertvolle Spiel gewann Fullcontact in Warnemünde mit 4:1.
Das "Gesicht“ des Warnow- Cups änderte sich ab der zweiten Auflage deutlich. Viele neue Mannschaften meldeten sich zum Spielbetrieb an. Unter anderem drei ehemalige Erstligisten: Motor Wismar, Vorwärts Dierkow und der Rostocker SV. Die Teilnahme dieser drei Vereine am Cup wertete diesen deutlich auf. Auch deshalb: weil Vorwärts Dierkow als ehemaliger Deutscher Meister der Teilnahme am Warnow Cup zusagte. Nebst dieser, und der Zusagen vieler Vereine der ersten und den fortfolgenden Auflagen war es zu verdanken, dass diese Auflagen des Cups immer mit je 16 Vereinen durchgeführt werden konnten. Dabei gab es diverse Kuriositäten, wie etwa in der vierten Auflage. Plötzlich und unerwartet stellte der im Halbfinale stehende Verein Fullcontact den Spielbetrieb ein. Somit stand automatisch fest, dass der Gegner FC Traktor Wiendorf ins Finale des Cups aufstieg und die Chance erhielt den Titel zu verteidigen, was dem Verein im Anschluss auch gegen den Sv Warnemünde gelang. Dieses Finale ging als "Das geschenkte Finale" in die Geschichte des Warnow- Cups ein.
Ebenfalls kurios gestalltete sich das Halbfinalrückspiel der siebten Auflage zwischen dem FC Hoppers Rostock und TSV Ogg City, denn die Hoppers siegten in diesem Spiel ohne Torwart und zogen zum dritten Mal ins Endspiel ein. Den Titel, ähnlich der Geschichte des FC Traktor Wiendorf, konnten die Hoppers allerdings nicht verteidigen. Dieser ging an Fortuna Schwerin. Fortuna seinerseits holte sich somit- nach dem Titelgewinn in Saison 72- nebst den Hoppers und Wiendorf, die Trophäe zum zweiten Mal.
Der Warnow- Cup im Silberstatus
| Auflage | Anzahl Teams | Saison | Warnow-Cup-Sieger | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 16 | Saison 68 | Fullcontact | |
| 2 | 16 | Saison 69 | FC Hoppers Rostock | |
| 3 | 16 | Saison 70 | FC Traktor Wiendorf | |
| 4 | 16 | Saison 71 | FC Traktor Wiendorf | |
| 5 | 16 | Saison 72 | Fortuna Schwerin | |
| 6 | 16 | Saison 73 | FC Hoppers Rostock | |
| 7 | 16 | Saison 74 | Fortuna Schwerin | |
| 8 | 16 | Saison 75 | Sv Warnemünde | |
| 9 | 16 | Saison 76 | TSV Ogg City | |
| 10 | 14 | Saison 77 | FC Djahn 07 | |
| 11 | 13 | Saison 78 | FC Hoppers Rostock | |
| 12 | 15 | Saison 79 | Quickborn Heide | |
| 13 | 16 | Saison 80 | BW Dierkow | |
| 14 | 16 | Saison 81 | FC Traktor Wiendorf | |
| 15 | 16 | Saison 82 | Quickborn Heide | |
| 16 | 16 | Saison 83 | Quickborn Heide | |
| 17 | 12 | Saison 84 | FC Traktor Wiendorf | |
| 18 | 12 | Saison 85 | FC Hoppers Rostock | |
| 19 | 8 | Saison 87 | FC Gänseblümchen |
Von den Gründungsmitgliedern des Warnow- Cups spielten die Vereine Sv Warnemünde, FC Traktor Bützow, SC KTV Kickers, FC Hoppers Rostock, FC Traktor Wiendorf und die Kojotenköpper alle stattgefundenen Auflagen hinweg durch, waren somit ein Garant für das bestehen des Cups, und maßgeblich daran beteilig den Warnow- Cup in den Silberstatus zu führen. In diesem Status befand sich der Warnow- Cup schließlich ab Saison 75. An dieser ersten Auflage des Warnow- Cups im "Silberstatus" nahmen nicht nur diese sechs "Tradiotionsvereine" teil, sondern auch Hansi Rostock, FC Lokomotive RDG, güstrower lappen, Germania Bergen, FC Gelbensande 2, SV Warnow 90 Rostock e.V., TSV Ogg City, Optik Rathenow, Auahahn-Kicker FC und der FC Bad Bentheim. Auch von diesen Vereinen waren viele des Öfteren im Cup vertreten und ebenfalls, und nicht zuletzt genannt, daran beteiligt den Warnow- Cup zu etablieren. Das Feld der Teilnehmer am ersten Warnow- Cup im Silberstaus streute sich von der Bezirksklasse bishin zur Oberliga. Es gab natürlich auch ein erstes Finale im neuen Status. Ein Teilnehmer des ersten Endspiels im Warnow-Cups überhaupt, nämlich der Sv Warnemünde, stand erneut im Finale. Doch dieses Mal gewann der Verein das bedeutende Endspiel. Mit 3:2 gewannen die Strandkicker gegen die Hafenkicker aus Rostock, den Hoppers, mit 3:2 und schrieben somit Geschichte.
Zweiter Cupsieger im Silberstatus war der Verein TSV Ogg City. Dieser holte den Titel nach Beendigung seiner dritten Teilnahme am Cup gegen Auahahn-Kicker FC. Der „Silberball“, wie die Trophäe des Cups auch genannt wurde, ging als nächstes an den FC Djahn 07. In dessen ersten Teilnahme führte der Weg ungeschlagen ins Finale. Alle Sieger des Warnow-Cups im Silberstatus gewannen den Titel bis hierhin zum ersten Mal. Der erste Verein der den Titel sowohl im Bronze- als auch im Silberstatus gewann, war der FC Hoppers Rostock. Dies gelang dem FCH in Saison 78 und ausgerechnet gegen den Vorjahressieger FC Djahn 07. Die Hoppers aus Rostock konnten den Titel im Silberstatus nicht verteidigen. Eine solche Titelverteidigung schaffte erst eine Mannschaft, die sich gegen die, sich im dritten aufeinanderfolgenden Finale stehenden, Hoppers durchsetzen konnte und selbst zum ersten Mal dabei war. Quickborn Heide siegte gegen Rostock und holte den Titel erstmalig. So wurde Cupneuling Quickborn Titelträger in Saison 79. Quickborn Heide schrieb aber erst drei Spielzeiten später die "erste" besondere Geschichte in der Historie des Cups. Als erster Verein konnte man den Titel im Silberstatus zum zweiten Mal gewinnen. Zwischenzeitlich holte BW Dierkow- ungeschlagen- und der FC Traktor Wiendorf die begehrte Trophäe des Warnow-Cups. Quickborn dominierte seinerzeit den Cup. Dies bewies die „zweite“ besondere Geschichte die die Mannschaft zu jenen Tagen schreiben konnte, denn als zweitem Verein in der Historie gelang es ihnen den Titel zu verteidigen.
Nach Beendigung der 17. Auflage wurde der FC Traktor Wiendorf zum alleinigen Rekordtitelträger des Warnow-Cups, denn der Verein errang den Titel in Saison 84 zum vierten Mal. Doch bereits eine Saison später, der Cup wurde erstmals im Ligamodus ausgetragen, zog der FC Hoppers Rostock gleich und holte den Titel ebenfalls zum vierten Mal. Dabei standen die Rostocker, bis dahin für andere Vereine unerreicht, zum siebten Mal im Endspiel. Als Endspiel wurde hierbei das Spiel gewertet, indem der Titel dem Sieger auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen war. In dieser Austragung des Cups war dies das Spiel gegen den Verein FC Traktor Bützow, der nun in der Statistik erstmals als Finalteilnehmer einging.
Da die erforderliche Teilnehmeranzahl in Saison 86 nicht erreicht wurde, folgte die 19. Auflage des Cups erst in Saison 87. Der Veranstalter kehrte zum altbewährten Modus mit Ausspielungen in Gruppen zurück. Allerdings wurde nur noch in zwei Gruppen mit je vier Mannschaften um den Einzug in das Halbfinale- ein Viertelfinale gab es aufgrund zu geringer teilnehmenden Teams nicht- gekämpft.
Modus
Alle Spiele in der Gruppenphase werden nach 90 Minuten abgepfiffen. Innerhalb der Gruppen spielt jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft ein Hin- und ein Rückspiel aus. In das folgende Viertelfinale ziehen jeweils die Erst- und Zweitplatzierten der entsprechenden Gruppe ein.
Die Viertelfinalspiele werden nicht über Kreuz ermittelt, was ein taktieren in den Gruppenspielen verhindert, sondern werden gelost. Das Halbfinale erreichen jene Vereine, die die im Hin- und Rückspiel stattgefundenen Viertelfinals im K.O.- System gewinnen. Eine "Auswärtsregel" gibt es hierbei nicht. Das Weiterkommen einer Mannschaft wird spätestens nach Elfmeterschießen und einer zuvor gegangenen Verlängerung erzwungen.
Auch die Paarungen der Halbfinalspiele werden gelost. Das Finale erreichen die beiden Vereine, die sich in den im K.O.-System ausgespielten Begegnungen durchsetzen können. Es wird ein Hin- und Rückspiel bestritten, eine "Auswärtsregel" gibt es wiederum nicht und das Weiterkommen einer Mannschaft wird auch hier spätestens nach Elfmeterschießen erzwungen. Ein Kleines Finale, indem die Verlierer der Halbfinalspiele gegeneinander antreten müssen um den Dritten und Vierten des Turniers zu ermitteln, gibt es nicht.
Die Gewinner der zwei Halbfinals des Cups treffen im Endspiel aufeinander. Das Los entscheidet über den Austragungsort und dem Heimrecht einer der beiden Finalisten. Spätestens nach Elfmeterschießen wird der Sieger des Turniers ermittelt.
Ab Saison 85 wurde der Warnow-Cup erstmals im Liga-Modus ausgetragen.
Teilnehmer
Da der Organisator diesen Cup selbstverpflichtend nur regional austrägt, dürfen seit Anbeginn nur Vereine aus Deutschland teilnehmen. Hierbei ist bis heute eine Besonderheit präsent, denn nur Vereine ab der Bezirksklasse bis maximal der 1. Liga erhalten eine, unter strenger Kontrolle stehenden Stärkebegrenzung der Teams, Berechtigung zur Teilnahme bzw. tatsächlichen Spielberechtigung am Warnow-Cup.
Die Trophäe
Die Sieger von Saison 68 bis Saison 74 erhielten den sogenannten „Bronzeball“. Diesen findet man in den Vitrinen der Vereine von Fullcontact, FC Hoppers Rostock, FC Traktor Wiendorf und Fortuna Schwerin- vier Vereinen also. Insgesamt wurde diese Trophäe des Cups sieben Mal vergeben.
Der Warnow-Cup steigerte seine Attraktivität ab Saison 75- der achten Auflage- deutlich. Zu diesem zwecke war eine neue Trophäe von Nöten. Sie sollte sich von der bisherigen Form nicht unterscheiden, aber an die Anfänge des Cups erinnern. Der Ausrichter entschied, dass die neue Trophäe aus einem anderen Material bestehen sollte und musste. Verwendete wurde nun Silber. Fortan ging es für alle Vereine, die am Warnow-Cup teilnahmen, um den umgangssprachlichen „Silberball“. Ihn gewannen die Vereine der Sv Warnemünde, TSV Ogg City, FC Djahn 07, Quickborn Heide, BW Dierkow, FC Traktor Wiendorf und der FC Hoppers Rostock.
Pokalendspiele und Pokalsieger
| Rang | Verein | Warnow-Cup-Siege | Finalteilnahmen |
|---|---|---|---|
| 1 | FC Hoppers Rostock | 4 | 8 |
| 2 | FC Traktor Wiendorf | 4 | 5 |
| 3 | Quickborn Heide | 3 | 4 |
| 4 | Fortuna Schwerin | 2 | 2 |
| 5 | Sv Warnemünde | 1 | 3 |
| 6 | FC Djahn 07 | 1 | 2 |
| Fullcontact | 1 | 2 | |
| BW Dierkow | 1 | 2 | |
| 9 | TSV Ogg City | 1 | 1 |
| FC Gänseblümchen | 1 | 1 |
Die Warnow-Cup-Trophäe zu gewinnen gelang in der Geschichte des Cups bislang zehn verschiedene Vereinen. Erfolgreichste Vereine waren hierbei der FC Traktor Wiendorf und der FC Hoppers Rostock mit je vier Titeln.
Insgesamt schafften es sechszehn verschiedene Vereine in ein Endspiel des Warnow-Cups. Auahahn-Kicker FC ist der Verein, der am wenigsten erfolgreich ein Finale bestritt. Auch der FC Bad Bentheim, Optik Rathenow, SF Ohl und der FC Aufbau Leipzig scheiterten in ihren jeweiligen Finalspielen. Der FC Traktor Bützow verlor das „Endspiel“ am letzten Spieltag der 18. Auflage des Cups gegen den FC Hoppers Rostock.
Dem FC Traktor Wiendorf und dem FC Hoppers Rostock gelang es je dreimal hintereinander ins Finale einzuziehen. Keinem von Beiden gelang es alle drei Endspiele zu gewinnen, und keiner von Beiden verlor alle Endspiele.
→ Finalspiele in der Übersicht
Pokalüberraschungen
In fast jeder Austragung des Warnow- Cups gab es das Phänomen, dass unterklassige Vereine für eine Pokalüberraschung im Wettbewerb sorgten. Unerwartet triumphierten sie gegen die „Großen“ und lösten somit einen gewissen Reiz einer Teilnahme am Warnow- Cup aus.
Innert der 1. Auflage des Warnow- Cups unterlag der Landesligist Sv Warnemünde dem Bezirksligisten Hansa Hagenow mit 1:2. Ebenso musste sich der Verbandsligist FC Traktor Wiendorf gegen den Bezirksligisten Borner Kings mit 1:2 geschlagen geben. Auch der in der Landesklasse spielende FC Traktor Bützow unterlag einem unterklassig spielenden Verein. Die in der Bezirksklasse spielenden Braunschweiger Luschen gewannen das Spiel gegen Bützow deutlich mit 4:1.
In der 2. Auflage des Warnow- Cups gelang es dem Bezirksligisten SC KTV Kickers gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner, dem Verbandsligisten FC Hoppers Rostock, zu gewinnen. Der SC KTV schlug die Hoppers mit 3:2. Ein Jahr später war es wiederum der Bezirksligist SC KTV Kickers, dem ein Sieg gegen einem höherklassig spielenden Verein gelang. Dieses Mal siegten sie 3:1 gegen den Landesligisten SV Desperados Runners.
Dem Bezirksligisten Borner Kings gelang am vierten Spieltag der fünften Auflage des Cups ein 4:2 Sieg gegen die in der Landesliga spielenden Kojotenköpper. Auch das Aufeinandertreffen zwischen dem in der Verbandsliga spielenden FC Hoppers Rostock und dem Oberligisten FC Traktor Wiendorf war als eine Pokalüberraschung anzusehen. Denn der FC Hoppers gewann gegen den damals amtierenden Titelträger beide Gruppenspiele. In Wiendorf 2:0, heimwärts sogar mit 4:2.
Der FC Traktor Wiendorf blamierte sich auch weiterhin gegen so manchen Gegner. So geschehen im Auftaktspiel in Saison 73 gegen den Landesligisten Fortuna Schwerin. Die Ambitionen zur Titelverteidigung der Schweriner unterschätzen die Wiendörfler augenscheinlich, denn man verlor mit 1:5. Noch überraschender verlief jedoch das Viertelfinale gegen den FC Traktor Bützow. Die Landesklässler aus Bützow gewannen das Hinspiel 4:2 und konnten auch in Wiendorf bestehen. Im Rückspiel gelang ihnen ein 2:2. Die Folge war das Wiendorf unerwartet ausschied und Bützow erstmals im Halbfinale stand. Auch gegen den drei Klassen tiefer spielenden SC KTV Kickers gelang dem Traktor eine peinliche Niederlage. Im Auftaktspiel der Saison 74, der siebten Auflage des Cups, verlor man gegen den SC mit 1:2. Das Band der Peinlichkeiten für den Traktor aus Wiendorf riss auch nicht in der achten Auflage des Warnow- Cups. Zwar erst am letzten Spieltag der Gruppenphase gab es die zu vermeidende Niederlage, aber sie kam! Zuhause schaffte es Wiendorf als Verbandsligist nicht gegen den SV Warnow 90 Rostock e.V. (Bezirksklasse) zu gewinnen. Dafür waren die Rostocker an diesem Tag einfach zu gut, denn sie gewannen das Gruppenspiel in Wiendorf 1:0. Der ebenfalls in der Bezirksklasse spielende TUS Bechhofen stellte sich ein Jahr später als weiterer Stolperstein für Wiendorf heraus. Die Wiendörfler- mittlerweile in die Landesliga abgestiegen- verloren erneut ein Heimspiel, dieses Mal am dritten Spieltag, mit 1:2 und wurden ihrer Favoritenrolle wiederholt nicht gerecht.
Die "Tradition" der Warnow-Cup-Pokalüberraschungen setzte sich fort, und es traf nicht nur den FC Traktor Wiendorf. In der siebten Auflage (Saison 74) gewann der Landesklässler FC Bad Bentheim in der Gruppenphase gegen den Oberligist Sv Warnemünde auswärts mit 3:1 und legte damit den Grundstein zum Einzug ins Viertelfinale dieser Auflage des Cups. Ein Jahr später gelang es dem in der Bezirksklasse zugehörigen SV Warnow 90 Rostock e.V. sein Auftaktspiel gegen den Oberligisten TSV Ogg City mit 3:0 zu gewinnen. Ein sensationeller Erfolg also für den "SVW". Ähnlich gelagert war das Auftaktspiel zwischem dem damaligen Cupneuling FC Lokomotive RDG und dem FC Gelbensande 2. Der "Neuling" aus der Bezirksklasse, also der "FC Lok", gewann souverain gegen den Landesklässler FC Gelbensande 2 mit 3:0. Diese schmerzliche Niederlage für den FC Gelbensande 2 sollte nicht die letzte sein, die das Prädikat „Pokalüberraschung“ verdienen sollte. Es dauerte gerade einmal bis zur nächsten Auflage, genauer bis dessen zweiten Spieltag, ehe es soweit war. Dieses Mal waren es die Zonen-Kicker aus der Bezirksklasse, die Gelbensande bezwangen (2:0). Doch die wahre Sensation in der neunten Auflage des Cups schafften die Kojotenköpper aus der Landesklasse, denn sie warfen den amtierenden Warnow-Cup-Sieger im Viertelfinale raus. Der zu dieser Zeit in der Verbandsliga ansässige Sv Warnemünde verlor beide Spiele gegen- quasi- einen einzigen Spieler. Kein unbekannter zu dieser Zeit, denn dieser war bereits mehrfacher Torschützenkönig im Warnow-Cup. Standa Vítek schoss in beiden Viertelfinalspielen gegen Warnemünde alle Tore. Im Hinspiel zwei, im Rückspiel vier. Die Kojotenköpper, oder Standa Vítek, zogen also ins Halbfinale ein und hinterließen „deutliche Kratzer“ bei den Waterkantkickern aus Warnemünde.
Torschützenkönige
| Saison | Position | Schütze | Tore | Verein |
|---|---|---|---|---|
| 68 | MS | Standa Vítek | 12 | Kojotenköpper |
| 69 | MS | Standa Vítek | 14 | Kojotenköpper |
| 70 | MS | Standa Vítek | 17 | Kojotenköpper |
| 71 | MS | Marc Reinfelder | 16 | Hansa Hagenow |
| 72 | LS | Furaha Musah | 14 | SV Desperados Runners |
| 73 | MS | Ricardo Hutchinson-Miller | 13 | Fortuna Schwerin |
| 74 | MS | Ricardo Hutchinson-Miller | 15 | Fortuna Schwerin |
| 75 | RS | Sebastian Collin | 13 | FC Traktor Bützow |
| 76 | MS | Standa Vítek | 17 | Kojotenköpper |
| 77 | MS | Marius Sayers | 23 | FC Bad Bentheim |
| 78 | MS | Michael Egger-Riedmüller | 12 | FC Djahn 07 |
| 79 | RS | Kevin Drese | 11 | Quickborn Heide |
| 80 | MS | Taron Hintiryan | 17 | BW Dierkow |
| 81 | MS | Taron Hintiryan | 16 | BW Dierkow |
| 82 | MS | Taron Hintiryan | 19 | BW Dierkow |
| 83 | MS | Yahya Guissé | 15 | Rostocker SV |
| 84 | RS | Nicolae-Alexandru Moceanu | 9 | FC Traktor Wiendorf |
| 85 | MS | Andrés Torres | 17 | Roter Stern Güstrow |
| 87 | RS | Cuthbert Reive | 10 | FC Hoppers Rostock |
Nach der 1. Auflage des Cups stellten die Kojotenköpper den ersten Torschützenkönig. Mit zwölf Treffern führte der tschechische Spieler Standa Vítek die Torschützenliste der 1. Auflage an. Den Kojotenköppern gelang es auch in den nächsten zwei Austragungen den Torschützenkönig zu stellen. Es war in beiden Auflagen wiederum der Mittelstürmer Standa Vítek, der sich die Krone holte. Dabei verbesserte der Spieler seine Bilanz stetig. In der 2. Auflage waren es vierzehn, in der 3. Auflage schon siebzehn Treffer. Diese Serie wurde erst in der 4. Auflage des Warnow- Cups durchbrochen. Als zweiter Spieler in der Geschichte des Warnow- Cups konnte der Mittelstürmer Marc Reinfelder, vom Verein Hansa Hagenow, die Krone des Torschützenkönigs mit 16 Treffern in nur sechs Spielen ergattern. Ebenfalls in die Liste der Torschützenkönige konnte sich Furaha Musah vom SV Desperados Runners einreihen. Er war der erste "Nichtmittelstürmer" der die Krone holte. Als linker Stürmer machte er 14 Tore in acht Spielen in der fünften Auflage. Der Mittelstürmer Ricardo Hutchinson-Miller von Fortuna Schwerin war der Torschützenkönig der 6. und 7. Auflage. Zunächst traf er 13 Mal, ehe er seinen Titel mit fünfzehn Treffern erfolgreich verteidigen konnte. Sebastian Collin, ein rechter Stürmer vom FC Traktor Bützow, war der Überraschungstorschützenkönig der 8. Auflage. Mit dreizehn Treffern holte er sich den Titel. Dennoch ist Standa Vítek vom Verein Kojotenköpper der erfolgreichste Torschütze des Cups, denn in Saison 76 holte er den vierten Titel mit diesmal 17 Treffern. Bislang schaffte es kein weiterer Spieler eine solche Bilanz im Warnow-Cup zu erzielen. Auch Marius Sayers, der Torschützenkönig der Bentheimer in der 10. Auflage des Cups, konnte aufgrund des Alters diese besondere Marke nicht mehr brechen, gleichwohl schaffte er eine andere Einmaligkeit. Er schoss in Saison 77 bisher unerreichte 23 Tore. Elf Tore weniger reichten ein Jahr später um Schützenkönig zu werden. Somit konnte sich auch Riedmüller vom FC Djahn 07 in der Reihe der Torschützenkönige eingliedern.
Mit "nur" elf Toren konnte Kevin Drese den Titel des Torschützenkönigs in der 12. Auflage des Cups für sich und Quickborn Heide gewinnen. Noch nie waren bis hierhin weniger Tore nötig. Zwar steigerte Drese seine persönliche Bilanz in der Folgesaison, verlor seine Titel aber an Hintiryan von BW Dierkow. Und das ausgerechnet im Finale der Saison 80 gegen dessen Vereins. Taron Hintiryan konnte seine Qualitäten in den beiden Folgesaisons bestätigen. Er machte zunächst 16, anschließend 19 Tore, und verteidigte den Titel somit zwei Mal mit Erfolg, was zuvor in der Geschichte des Cups nur Standa Vítek gelang.
Rekorde
Das erste Tor in der Geschichte des Warnow- Cups gelang dem Spieler Manuel Navarro Aparicio vom Sv Warnemünde. Es fiel in der 4. Spielminute der 1. Auflage des Cups (Saison 68) gegen den SC KTV Kickers.
Den höchsten Heimsieg erzielte der Sv Warnemünde. Am zweiten Spieltag der 5. Auflage siegte Warnemünde 8:0 gegen den SV Warnow 90 Rostock e.V.. Den höchsten Auswärtssieg hingegen gelang Fortuna Schwerin gegen den FC Gänseblümchen. Am zweiten Spieltag der 6. Auflage des Cups gewann die Fortuna dieses Spiel deutlich mit 9:0.
Das erste Duell welches erst nach Elfmeterschießen entschieden wurde, fand zwischen dem FC Hoppers Rostock und dem Sv Warnemünde statt. Das Viertelfinalhinspiel der sechsten Auflage gewannen die Hoppers zunächst mit 3:2, verloren nach Verlängerung, also nach 120 Minuten, im Rückspiel im Jahn-Sportpark aber mit 0:1. Das folgende Elfmeterschießen jedoch ging mit 3:2 zugunsten für die Hoppers aus.
Am ersten Elfmeterschießen in einem Endspiel war ebenfalls der FC Hoppers Rostock beteiligt. Dieses verlor der FCH allerdings gegen Fortuna Schwerin mit 6:7. Und das vor heimischer Kulisse in Saison 74- der siebten Auflage des Warnow- Cups.
Der Verein Kojotenköpper stellt den erfolgreichsten Torschützen. Standa Vítek holte sich den Titel bislang 4x. Das Kunststück Torschützenkönig zu werden, gelang dem Spieler in Saison 68/ 69/ 70 und Saison 76- der neunten Auflage des Cups. Kurioserweise gelang es dem Verein Kojotenköpper trotz solch einem Megatorschützen bisher nicht, den Warnow-Cup-Titel einzufahren. Mit 23 Toren in einer Auflage des Warnow-Cups schaffte der Spieler Marius Sayers vom Verein FC Bad Bentheim in Saison 77 ein Schützenrekord.
Ein denkwürdiges Spiel, das Spiel mit den meisten Toren, fand zwischen dem FC Traktor Wiendorf und Fullcontact in der Gruppenphase der 1. Auflage statt. Zur Halbzeit führte Fullcontact bereits 4:0, und verlor das Spiel gegen FC Traktor Wiendorf dennoch mit 4:6.
Das jüngste Team, welches am Warnow-Cup teilnahm, stellte der TSV Ogg City. In Saison 80, der 13. Auflage des Cups, betrug der Altersdurchschnitt der Mannschaft des Vereins gerade einmal 20,2 Jahre.
Der erste Verein, der den Cup sowohl im Bronze- als auch im Silberstatus gewann, war der FC Hoppers Rostock.
Als bislang einzige Vereine konnten der FC Traktor Wiendorf und Quickborn Heide den Titel ein Mal erfolgreich verteidigen.
Noch nie gelang es einem Verein in drei aufeinanderfolgenden Saisons den Cup zu gewinnen.
Erster Verein dem es gelang den Titel zum zweiten Mal im Silberstatus zu gewinnen war Quickborn Heide. Quickborn Heide war es auch, denen es gelang, den Titel im Silberstatus als erstes verteidigen zu können.
Das bestbesuchte Endspiel war das Finale der Saison 80 zwischen BW Dierkow und Quickborn Heide, das vor 56.952 Zuschauern in der Dierkow-Arena stattfand.
1.WC | 2.WC | 3.WC | 4.WC | 5.WC | 6.WC | 7.WC | 8.WC | 9.WC | 10.WC | 11.WC | 12.WC | 13.WC | 14.WC | 15.WC | 16.WC | 17.WC | 18.WC | 19.WC |
FC Traktor Wiendorf | Sv Warnemünde | Fortuna Schwerin | Kojotenköpper | SV Warnow 90 Rotock e.V. | Braunschweiger Luschen | SC KTV Kickers | FC Gelbensande 2 | traktor kröpelin | SC Victoria Rostock 06 | Greenfrogs Stralsund | ASG Vorwärts Rostock | Hansi Rostock | FC Schwaan | güstrower lappen | FC Anker Rostock | Fc Fischköppe | Rostocker SV | Germania Bergen | SV Hansa 1965 | Titans | Koenigsblau Sahlenburg | Schwerin Pinguins | Medical Hell Driver | Hinterhofkicker Stralsund | FC Lokomotive RDG | Borner Kings | FC Gänseblümchen | Vorwärts Dierkow | Borussia Rostock | FC Hoppers Rostock | Motor Wismar | TSV Ogg City | Hansa Hagenow | TSG Neustrelitz | FC Bad Bentheim | Optik Rathenow | SV Desperados Runners | Auahahn-Kicker FC | FC Traktor Bützow | Hansa WISMAR | Zonen-Kicker | TSV Binz 27 | TUS Bechhofen | FC Djahn 07 | 1.FC Aufgehts | Fullcontact | Quickborn Heide | Roter Stern Güstrow | BW Dierkow | Werder Ganderkesee | AC STELLA | BSG Stahl Brandenburg | 1.FC Caine | FC Aufbau Leipzig | SF Ohl | Rostocker SV | BO Team 06 | R.A.G.Cologne08 | BillaBongos |
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